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Das Wetter schien die Situationen widerzuspiegeln. Aufgeheizt. Gefšhrlich. Doch wie sollte es auch besser werden? Hatten sie doch alle ihre Schlachten zu schlagen. Der zurŁckliegende KampfÖ eine unklare Rangfolge, neues Rudel - wo zur HŲlle sollte man da nur als Erstes hinschauen?

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Anderthalb Jahre sind seit dem letzten Plot vergangen. Es ist Mitte Juli und langsam erkšmpft sich die Sonne ihren Weg an den Horizont. Bei dŁsterem, wolkenverhangenem Himmel herrschen drŁckende Temperaturen, welche den WŲlfen nach dem gestrigen Kampf zusštzlich zusetzen.

seit: 17. Januar 2007
SWEET NIGHTMARE Ľ Rollenspiel Ľ b e t w e e n . h e a v e n . a n d . h e l l . Ľ S e c h s t e s . J a h r . Ľ Sommer Ľ XVIII. Stunde der Wahrheit Ľ [VR] XVIII. Stunde der Wahrheit Ľ Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor
Beitrag

Vélya

Funkenflug

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
3 Jahre

Größe
71cm

Weitere
Corcas, Ahillea, Silthrim

Spieler
Darky



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Ciel & Aelrun



Die Braune hielt still. Still im K√∂rper und still in der Stimme. Langsam bekam V√©lya einen Krampf im Kiefer und einen trockenen Mund, da sie diesen durch das dicke Halsband immer noch halb offen hatte. Erst als Ciel sich hinsetze und damit in der Haltung inne hielt, zwang sich V√©l aus dem Halsband und bewegte ihre starre Muskulatur. Es muss auch f√ľr die braune F√§he schmerzhaft sein, in jener Haltung die ganze Zeit zu sitzen. Die Worte des Mondl√§ufers drangen an ihre Ohren, w√§hrend ihr Kiefer immer noch Grimassen schnitt um die Muskeln wieder an zu regen.
Kurz blinzelte Vél, dann bewegte sich ihr Hinterteil.

‚ÄúHey, alles gut, wir sollten aufh√∂ren, bevor und das Ding die Zunge abbei√üt‚Ķ ohne Zsuungen chispen chwir doch nur noch so komisssch.‚Äú damit t√§nzelte die Distanz zwischen ihn und stupste seine Lefzen, auch sein Fell hatte sein Blut abbekommen wie das ihre ihres. Bei ihm sah man es nur sofort. Nachdenklich, die Muskeln √ľber den Augen zusammen gezogen, betrachtete sie das Halsband. Ein kleiner Cut war bereits zu sehen, aber noch nicht deutlich genug um genug Hoffnung zu sch√ľren. Ihr seufzen best√§tigte es.
“Wir brauchen mehr Wölfe, mehr Abwechslung. Zu zweit schaffen wir das nicht.“ schlussfolgerte sie und dachte an Juniper, drehte ihren Kopf und stieß diesen Gedanken sofort wieder beiseite, als sie sah, das ihre Freundin bei ihrem Bruder saß, denn es nach dem Kampf am schwersten getroffen hatte.

Ihr eigener K√∂rper hatte die vehemente Aufmerksamkeit aufgegeben und f√ľgte sich dem Schicksal ihrer Seele, spa√ü √ľber Dunkelheit zu geben. Dank des Mondl√§ufers konnte sie ihre Gedanken weg von den Menschen und dem Krieg lenken. Daf√ľr war sie ihm sehr dankbar und dass er ihren inneren Welpen unterst√ľtzte.

‚ÄúLasst uns kurz Pausieren und warten, bis Maeva und Midnight wieder da sind, die uns evtl. unterst√ľtzen k√∂nnen.‚Äú ihre Zunge war immer noch am Bluten, leicht nur noch, aber sie wollte das Ding nicht jetzt sofort wieder in ihren Fang nehmen.



16.10.2018 07:20

Midnight

Nachtfähe

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
5 Jahre

Größe
74

Weitere
Sunkmanitutanka, Chesmol, Aelrun

Spieler
Midi



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Maeva & Mdinight



Unerwartet entspannt reagierte Maeva auf den Verweis auf ihre und Midnights Manieren, zeigte sogar den Ansatz eines L√§chelns. Ja, Midnight beobachtete beide sehr genau, wenngleich ihr Augenmerk mehr auf dem R√ľden lag als bei ihrer Leitw√∂lfin.Anerkennend erwiderte sie das Nicken des R√ľdens. Ihr blieb nichts zu sagen, da Maeva sie gleich mit vorstellte. Eine Best√§tigung ihres Namens w√§re √ľberfl√ľssig‚Ķ
Midnight verstand seine Einstellung sehr gut, dass es ihm momentan nichts brachte √ľber das Wieso nachzudenken. Selbst wenn er die Antwort kannte, √§nderte es nichts an seiner Situation. Trotz ihrer Zeit bei den Menschen kam sie nie in die Verlegenheit, nicht zu wissen, weswegen sie in die freie Wildbahn kam und ein Halsband h√§ngt man ihr nie um.Das Wieso betrachtete sie eher als eine Frage zur Gefahreneinsch√§tzung f√ľr das Rudel und das auch mehr in Bezug auf die Halsb√§nder als auf die W√∂lfe selbst.

Die Frage ist das Wie. Maeva hat zwar eine Idee, aber ob es letztlich von Erfolg gekrönt ist, wird sich zeigen. Es ist zu hoffen.

Ruhig erhob sie die Stimme und brach damit ihr Schweigen. Kurz sah sie Xinren dabei direkt in die Augen. Wollte er mehr dazu wissen? Dann musste er schon darum bitten, solange Maeva es ihm nicht anbot, sie zu begleiten. Insgeheim hoffte Midnight auf eine Einladung von Maeva oder eine Anfrage von Xinren. Er w√ľrde das Rudel wirklich bereichern. Xinren‚Ķ was f√ľr ein interessanter Name Als h√§tte sie das bereits einmal gedacht, aber wie sollte das m√∂glich sein? Sie begegneten einander zum ersten Mal. Blo√ü so ein eigenartiges Gef√ľhl, schob sie den Gedanken beiseite.
Langsam trat sie n√§her an ihn heran. Skeptisch untersuchte sie das Halsband. Es roch und sah aus wie die anderen. Ebenfalls sa√ü es zu eng, um es einfach abzustreifen. Die Menschen, die diese W√∂lfe aussetzten, gingen gr√ľndlich vor.

Massiv, eng und nicht leicht loszuwerden.

Ein Hauch Unzufriedenheit schwang in ihrer Stimme mit. Es h√§tte auch einfach sein k√∂nnen‚Ķ K√∂nnten sie mit den Kiefern das Halsband ordentlich packen und darauf herumkatschen. Im Gegensatz zu den scharfkantigen Glitzersteinen behagte Midnight der Gedanke sehr, den Halsb√§ndern auf diese Weise zu Leibe zu r√ľcken. Falls Xinren diese N√§he nicht behagte, stand es ihm frei auf Distanz zu gehen. Doch auf Midnight machte er den Eindruck eines verdammt selbstbewussten R√ľdens, der kaum einen Millimeter wich, wenn man ihn nicht dazu aufforderte.

[beobachtet | spricht | inspiziert das Halsband]



17.10.2018 22:45

Skyrim

Flauscheteddy

Zugehörigkeit
Waldläufer

Alter
7 Jahre

Größe
86 cm

Weitere
Maeva

Spieler
Les



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Nodin, Corcas, Manitu & Calem



Auf die Vorstellung des J√ľngeren nickte er leicht als Anerkennung. Damit hatte der Braune nun eine vollat√§ndige Gewissheit, dass es sich bei diesem Wolf um den Sohn von Lannec handelte. Entweder der Vater hatte sein Amt niedergelegt oder er war, aus welchen Gr√ľnden auch immer, nicht mehr im Stande dazu es weiter auszuf√ľhren.

Da das Gespr√§ch f√ľr seinen "Verhandlungspartner" ebenfalls beendet zu sein schien, wandte er sich mit einem letzten Blick auf Corcas ab und drehte in Richtung seiner Mitglieder Calem und Manitu ab. Mit einer Kopfbewegung in Richtung Revier ging er an ihnen vorbei und verschwand im Dickicht.

Was genau das Gespr√§ch gebracht hatte, blieb abzuwarten. Erst als die beiden R√ľden aufgeschlossen hatten und sie weit genug entfernt wsrten, sah er zu ihnen.

"Und was haltet ihr von dem neuen Verhandlungspartner?"


TBC: Revier der Waldläufer




25.10.2018 08:44

Aelrun

Mistst√ľck

Zugehörigkeit
Rudellos

Alter
2 Jahre

Größe
69

Weitere
Manitu, Chesmol, Midnight

Spieler
Midi



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Ciel & Vélya



Frustration √ľberkam die junge F√§he zunehmend. Da gab es Aussicht darauf, dieses nervige Menschending loszuwerden und dann zerschnitt das ben√∂tigte Hilfsmittel mehr die M√§uler der Anwender als das st√∂rende Ding‚Ķ Was n√ľtzten diese dummen Glitzersteine, wenn es gef√ľhlt Jahre dauerte, ehe sie halbwegs ihren Zweck erf√ľllten? Schadenfreude und Erleichterung wichen Gereiztheit. Viel zu schnell fiel das St√ľck aus Ciels Maul und Blut quoll hervor. Man sah ihm den Schmerz √ľberdeutlich an, die Augen kniff er zusammen. Fehlte nur noch ein Wimmern und Winseln.
In der F√§he schrie es danach ihrem Frust freien Lauf zu lassen. Am liebsten h√§tte sie jemanden angeschrien oder einfach gezwickt. Insbesondere Letzteres sollte sie besser unterlassen. Stattdessen grub sie krampfhaft wieder und wieder ihre Krallen in den aufgeweichten Waldboden. Langsam atmete sie tief ein und aus und schloss ebenfalls die Augen. Ganz ruhig, flipp jetzt nicht aus, das w√§re schlecht. Denk an die Zukunft! Eine Art Mantra entstand in ihrem Kopf. Sie hielt sich vor, warum es schlecht w√§re, jetzt ihrer Laune nachzugeben. Leichter gesagt, als getan. Ohne es zu wollen, schnellte sie nach unten, schnappte nach dem d√§mlichen St√ľck Glitzerstein und schleuderte es davon. Mit einem leisen Rascheln verschwand es in der Dunkelheit. Wie um sie zu verlachen, hinterlie√ü das St√ľck Glitzerstein eine Schramme an ihren Lefzen. Aelrun schmeckte das Blut auf ihrer Zunge und sah Rot.

Ha! Wie viele W√∂lfe soll es bitte brauchen, f√ľr nur eins dieser Mistdinger? Sollen sich etwa alle die M√§uler daran zerfetzen und am Ende ist keins der Halsb√§nder ab?

Die Worte spie Aelrun regelrecht aus. W√ľtend starrte sie diese braune F√§he an, die vorschlug, auf die beiden schwarzen F√§hen zu warten. Tja, viel mehr blieb ihnen nicht √ľber. Niemand sonst schien irgendeine Idee zu haben, wie man die Halsb√§nder anders loswerden k√∂nnte. Zu ihrer Schande fiel ihr selbst nichts Besseres ein.

Ja, genau das werden wir tun, wir warten auf die Beiden. Hoffentlich bringen sie St√ľcke mit, wie Midnight sie vorschlug!

Schon etwas ruhiger stimmte sie in den Vorschlag der braunen ein. Was blieb ihnen anderes √ľbrig?
Da w√ľnschte man doch glatte, man bek√§me sein altes Leben an der Seite eines liebeskranken R√ľdens zur√ľck. Wenigsten w√§ren dann ihre Schwestern an ihrer Seite, die einzigen W√∂lfe, die sie je liebte und die ihr bis vor zwei N√§chten blieben. Bei aller Freiheit, dieses Halsband zerst√∂rte alles und machte sie zu einer Gefangenen.

Geht‚Äės?, fragte sie an Ciel gewandt. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie die braune.

[frustriert | lässt dem Frust ein Ventil | spricht mit Ciel und Vélya]



Danke an Taryn love

25.10.2018 23:47

Juniper

Grinsebacke

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
Sechs Jahre

Größe
70 cm

Weitere
Yazren

Spieler
Hannah



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Chesmol



Stimmt. Diese Frage hatte er bereits beantwortet. Wurde Juniper alt? Oder hatte sie es aus welchem Grund auch immer verdrängt. An das Gespräch erinnern konnte sie sich, seine Antwort jedoch verblasste in ihren Erinnerungen. Es ärgerte sie, aber je weiter sie sich anstrengte, desto mehr verschwamm es. Sie wollte nicht noch einmal nachhaken, es war ihr unangenehm und sie wollte Ches weder verärgern, noch verletzten. Vielleicht war es auch besser so.
‚ÄěStimmt‚Äú, gab sie knapp wieder und setzte sich vorsichtig hin. Dabei pochte ihr verst√ľmmelter Schwanz kurz unangenehm und sie zog schnell die Luft ein. Der Abstand zwischen den Beiden war gering, aber nicht so nah, dass sie sein Fell sp√ľrte. Eine W√§rme ging von seinem K√∂rper aus, die sie beruhigte.
"Willst du deiner Schwester nicht dabei helfen?‚Äú, sagte sie mit einem Kopfnicken zu V√©lya, die um das Losl√∂sen eines Halsbandes von einer Fremden bem√ľht war. Das wunderte Juni ein wenig, gerade weil die F√§he oft genug deutlich gemacht hatte, wie sie zu jeglichem Menschenkontakt st√ľnde. "Ich frage mich, was das alles zu bedeuten hat. Erst die Hunde vor ein paar Jahren, jetzt die Fremden. Was will man uns damit sagen? Das wir vor den Zweibeinern nie sicher sind? Dass wir uns in Acht nehmen sollen?"


28.10.2018 17:34

Chesmol

verlorener Bruder

Zugehörigkeit
verruchter Haufen

Alter
3 Jahre

Größe
85 cm

Weitere
Sunkmanitutanka, Midnight, Aelrun

Spieler
Midi



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Juniper



Aus dem Augenwinkel registrierte er ihre Bewegungen. Am liebsten w√ľrde er fliehen, doch wie und wohin? Niemand sagte ihm jemals, dass das Leben noch andere Schwierigkeiten aufwies, als zu √ľberleben oder zu sterben. Lange glaubte er, seine gr√∂√üten Sorgen best√ľnden darin √ľberhaupt zu leben und dem Tod hinterher zu trachten, um in sein Reich einzukehren ‚Äď auf eine w√ľrdige Art. Oder sie taten es und er verstand es zu jenen Zeiten nicht. Ach, was ging ihm da nur durch den Kopf? Dieses Wirrwarr von Gedanken machte keinen Sinn. Yoki war eine einzigartige Geschichte, eine Ausnahme. Zwischen ihm und Juniper war nichts, er hatte sie lediglich akzeptiert w√§hrend sein Geist in einem unzurechnungsf√§higem Zustand festhing. Diese Akzeptanz blieb bestehen, sonst nichts. Wirklich gar nichts!
Trotzdem schielte er zu ihr, sowie sie die Luft scharf einsog. Sie litt Schmerzen. Chesmol wollte nichts empfinden, aber er versp√ľrte einen Hauch Sorge. Nein, das bildete er sich ein, weiterhin eine Nachwirkung der Nacht nach dem Kampf. Nachdenklich folgte er ihrem Wink zu seiner Schwester, die zusammen mit einem der neuen R√ľden an den Halsb√§ndern herumwerkelte. Spukte sie Blut? Ein Knurren grummelte seine Kehle hinauf.

Närrin, sie sollte es lassen, wenn sie dabei selbst blutet.

Sein Maul bluten zu lassen, um anscheinend wenig erfolgreich die Halsb√§nder zu entfernen, lehnte er ab. Wieso sollte er eine derart d√§mliche Aktion unterst√ľtzen? Ganz gleich von wem die Idee stammte‚Ķ Mal abgesehen davon, dass er nach wie vor an diesem Fleck fest sa√ü und er den neuen absolut misstraute.

Man muss sich immer vor ihnen und ihren Machenschaften in Acht nehmen. Was glaubst du, wovor sie halt machen, hm?

Voller Unheil erklang seine freudlose Stimme. Falls die Menschen ihnen auf den Pelz r√ľckten, blieb ihnen nur die Gegenwehr. Oder die Flucht. Egal wie sehr Chesmol diesen Gedanken hasste, aber er fl√ľchtete bereits einmal vor den Menschen. Die Z√§hne durch die d√ľnne Haut der Zweibeiner zu schlagen und das Leben aus ihnen herauszurei√üen gefiel ihm wesentlich besser. Aber was half es daf√ľr draufzueghen?

Wenn zu viele Menschen herkommen, war es das mit dem Leben in diesem Gebiet, f√ľgte er noch hinzu.

[unterh√§lt sich mit Juniper mitunter √ľber Menschen]



Hinter Mauern aus Angst,

29.10.2018 21:37

Maeva

Mother of Flames

Zugehörigkeit
Verruchtes Pack

Alter
2 Jahre

Größe
75 cm

Weitere
Skyrim

Spieler
Linööö



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Midnight & Xinren



Nun lag es an ihr den beiden anderen W√∂lfen schweigend zuzusehen. Ihres Erachtens war es v√∂llig √ľberfl√ľssig sich hier an Ort und Stelle um ein weitetes Halsband zu k√ľmmern, wenn auf dem Rudelplatz ein ganzer Haufen anderer W√∂lfe auf ihre R√ľckkehr wartete. Hinzu kam, dass sie zur Zeit f√ľhrungslos waren und dieser Gedanke behagte dem Drachenherz absolut nicht. Wenn jemandem etwas passierte, dann w√§re sie daf√ľr verantwortlich.
Schweigend beobachtete sie Midnight, ehe ihr Blick abermals abschweifte, das sie glaubte einen weiteten fremden Geruch zu wittern.

"Sag Xinren, bist du alleine?"

Er berichtete zwar von den anderen W√∂lfen, die ebenfalls mit B√§ndern ausgestattet worden waren, doch verschwendete kein einziges Wort an einen vermeintlichen Begleiter. Unweigerlich verengten sich die Augen der Dunklen ein St√ľck weit, als sie ihr gegen√ľber fixierte und dann mit gedrucktem Haupt und leicht gestr√§ubtem Fell auf das Unterfolz zuschlich. Wenn das hier ein Hinterhalt war, w√ľrde sie das gleich herausfinden.


05.11.2018 12:06

Ciel

filled with anxiety

Alter
1,5 Jahre

Größe
73cm

Weitere
Numa

Spieler
Morti



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bei Vélya und Aelrun



Es ärgerte Ciel, dass er sich geschlagen geben musste. Auch wenn er nicht genau wusste wie lange er an dem Halsband gearbeitet hatte so war er sicher, dass er es nicht so lange geschafft hatte wie Vélya vor ihm. Wie viele Wölfe mehr mussten wohl ihre Willenskraft diesem Menschending opfern bevor es endlich abfiel?
V√©lyas aufmunternde Worte lie√üen die Rute des jungen R√ľden √ľber den Boden wischen. Seine Lefzen zuckten allerdings nur f√ľr einen Augenblick in ein L√§cheln bevor sie wieder an Kraft verloren weil ihn der Schmerz in die Zunge stach. Mit Speichel vermischtes Blut tropfte unabl√§ssig auf seine Pfoten auch als die Hellbraune ihn anstubste.

V√©lya hatte recht, zu zweit w√ľrden sie das nicht schaffen, oder zumindest schmerzvolle Tage daf√ľr brauchen. Und dann war da ja nicht nur ein Halsband das weg musste. Ciel folgte dem Blick der Hellbraunen zu dem dummen Menschending, wodurch seine Aufmerksamkeit auf Aelrun fiel. Sie hatte die Augen zugekniffen, atmete tief und grub die Krallen in die Erde. Sie √§rgert sich, schlussfolgerte er und lie√ü die braunen Ohren schuldbewusst an den Hinterkopf wandern.
Als Aelrun dann pl√∂tzlich vorschoss um nach den Glitzerstein zu haschen der zwischen seinen Pfoten lag riss Ciel schockiert den Kopf zur√ľck. Damit hatte er nicht gerechnet! Verdutzt blickte er dem Funkeln hinterher das in den B√ľschen am Waldrand verschwand. Den Fang geschlossen sammelte sich nun das Blut in seinem Rachen, weshalb er schluckte und sich dann beruhigend √ľber die Lefzen fuhr. Sein Blick wanderte von Aelrun zu V√©lya, letztere hatte wohl auch nicht erwartet, dass die Dunklere ihre Wut an dem Glitzerstein auslassen w√ľrde. Aber verdient hatte er es! Er und nicht V√©lya die Aelrun jetzt so b√∂se anstarrte!

Schnell stemmte sich Ciel auf alle viere und fixierte die Weggef√§hrtin mit b√∂sen Blick. H√§tte er nicht gesehen wie der Zorn sich schon wieder aus den Augen der anderen verfl√ľchtigte h√§tte er sich zwischen die beiden Geschoben. Dieses Verhalten mochte untypisch f√ľr ihn sein doch es kam von innen heraus. Ciel dachte gar nicht wirklich dar√ľber nach was er tat.

"Ja, alles in Ordnung", erwiderte der Helle dann mit einem L√§cheln und lie√ü vergrub den Kopf wieder in Gedanken. Es musste doch eine L√∂sung f√ľr dieses Probelm geben! Den Kopf leicht gesenkt gr√ľbelte er vor sich hin bis ihm eine Idee kam.

"Was wenn wir die Steine in einer Astkerbe verankern und das Halsband dar√ľber schaben? Ja man kann sich dabei verletzen, aber selbst wei√ü jeder am besten wie weit er gehen kann und das Fell am Hals ertr√§gt mehr als die Zunge." Erwartungsvoll blickte er in die Augen der beiden F√§hen. War das eine gute Idee?


05.11.2018 21:24

Vélya

Funkenflug

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
3 Jahre

Größe
71cm

Weitere
Corcas, Ahillea, Silthrim

Spieler
Darky



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Aelrun & Ciel



Binnen einem Herzschlang sprang die Fremde auf und st√ľrzte sich auf Ciel. V√©lya hatte weder ihre Anspannung noch ihre Wut gesp√ľrt und sprang √ľberrascht auf, als sie diese Bewegung sah, erkannte. Gerade als sie der anderen nachsetzen wollte um Ciel vor ihr zu retten, bemerkte sie, dass das eigentliche Ziel nicht der R√ľde selber, sondern der Glitzerstein zu seinen Pfoten war. Mit einer schnellen Kopfbewegung schleuderte sie ihn in die B√ľsche. Dass einzige Ding, dass die anderen ‚Äď und damit auch sie selber ‚Äď von den Menschendingern befreite.
Gerade wollte Vélya seufzend die Luft aus den Lungen lassen, dass die Fähe sich herumdrehte und sie mit Worten und Blicken bespie.

Automatisch zuckten ihre Ohren zur√ľck und ihr Fell ging in die H√∂he. W√§re ihr die F√§he besser bekannt, h√§tte sich V√©lya ihr untergeordnet, aber so, hier und jetzt einer Fremden in ihrem so hart erk√§mpften mit Opfern dargebotenen neuen Revier und vor ihrer Familie, ihren Freunden, ihrem Rudel so angemacht zu werden, stand der Fremden nicht zu.
Daher erhob sich ihre Rute recht schnell und statt in die Tiefe zu sinken wie √ľblich, machte sich V√©lya steif, zog die Lefzen drohend zur√ľck.

Alles in der F√§he machte sich bereit f√ľr einen Angriff des Gegners. Ciels Bewegung nach vorne nahm sie kaum war, jedoch das verrauchen ihres Zorns gegen sie. Also blieb V√©lya mit rasendem, klopfendem Herzen noch zwei Lungenz√ľge stehen, ehe sie ihre Drohgeb√§rde Aufgabe und sich sch√ľttelte.
Schließlich kam sie zu ihrem Seufzer, als Aelrun sich an Ciel wandte. Wo war sie hie nur rein geraten? Ruhe, das brauchten sie nun, nicht noch mehr Aufregung.
Als Ciel seinen Vorschlag aussprach blieb Vélya kurz stehen und legte die Stirn in Falten.

‚ÄúDu meinst, die nehmen ein Holzstock und dr√ľcken ihn da rein, damit die Zungen gesch√ľtzt sind?‚Äú wieder gr√ľbelte sie, ob das ging, ob das Holz nicht bricht, wenn ihre Z√§hne sich darum schloss. Aber was sollte sonst gehen?
Kurz Nickte Vélya.
Dann setzte sich ihr Körper in Bewegung, blickte kurz Aelrun an, an der sie vorbei musste um den Glitzerstein zu suchen, den sie soeben davon geschmissen hatte. Blödes Weibsbild. Aber Vélya gestand sich ein, dass sie womöglich genauso reagiert hätte.

“Sucht ihr nach einem geeigneten Stock? Ich such den Glitzerstein!“ sie versuchte so neutral wie es eben ging und war froh, etwas von dem Zornausbruch weg zu kommen. Beängstigend und dass sie dann auch noch ihre Position verteidigen musste gefiel ihr nicht, es war wieder ihrer Natur. Aber an einem Rudel und vor allem an Fremden wuchs man ja bekanntlich. Das könnte sie nun gebrauchen, wachsen.
Leise zog der Schmerz durch ihren Körper, der sich langsam zu beschweren begann, warum sie sich nicht ausruhte.

[macht sich auf einen Angriff bereit | ist froh das keiner kam | versucht zu verstehen | begibt sich auf die Suche nach dem Glitzerstein]



06.11.2018 09:13

Xinren

Jungspund

Zugehörigkeit
Die Verruchten

Alter
3 Jahre

Größe
85 cm

Spieler
Carmen



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Maeva & Midnight



Die F√∂rmlichkeiten waren also erledigt, sie hatten sich einander vorgestellt und gleichzeitig schienen die beiden W√∂lfinnen absch√§tzen zu wollen oder zu m√ľssen, wie und ob gef√§hrlich der R√ľde sein k√∂nnte. Von ihm ging keinerlei Gefahr aus, dass h√§tte er ihnen direkt sagen k√∂nnen, aber ob sie ihm glauben w√ľrde w√§re eine andere Geschichte gewesen. Er selbst wusste auch nicht ob er sich trauen w√ľrde wenn er so einfach aus dem Nichts aufgetaucht w√§re, sich so wie erben war einfach hingestellt hatte und einfach er war. Manche seine Artgenossen hatten mit seiner Art ein Problem, schon in seiner Kindheit wurde er oft ausgeschimpft weil er einfach immer zu direkt und etwas blau√§ugig mit anderen W√∂lfen in Kontakt trat. Ren hatte nie Angst vor anderen W√∂lfen gehabt, auch als Jungwolf nicht er hatte nie einen Grund gehabt, au√üer den von seinen Eltern √Ąrger zu bekommen. Mit den Jahren wurde er nur vorsichtiger und betrachtete nicht mehr jeden gleich als potenziellen Freund.

Sein Blick hing noch bei Maeva, er hatte ihr erkl√§rt das es f√ľr ihn nicht an erster Stand zu wissen wo er war, sonder wie er das Band um seinen Hals loswerden konnte. Darauf hin erhob nun die schwarze F√§he mit dem wei√üen Sichelf√∂rmigen Fleck auf der Brust ihre Stimme. Er sah zu ihr und h√∂rte ihr zu, gleichzeitig wurde er das Gef√ľhl nicht los das genau diesen Fleck schon einmal gesehen hatte, auch ihr Name kam ihm bekannt vor. Doch sicherlich bildete er sich das nur ein, er war noch nicht ganz bei Sinnen und bildete sich das einfach alles nur ein. An n√§chsten Tag w√ľrde er wieder bei vollem Verstand sein und alles w√§re wieder gut.

‚ÄěNun da die Menschen sie und anlegen konnten, m√ľssen sie ja auch irgendwie wieder abgehen. Wenn Maevas Idee Fr√ľchte tr√§gt w√§re ich sehr dankbar wenn man es mir auch abnehmen w√ľrde."

Welche Idee die schwarze Fähe hatte interessierte ihn schon, kurz sah er zu ihr und sah wie sie zu ihnen sah aber nichts weiter sagte. Im Augenwinkel sah er wie sich Midnight sich ihm langsam näherte, er richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf sie und beobachtete sie ganz genau und besonders ihre Körperhaltung. Mit gespitzten Ohren stand er ruhig da, aber seine Muskeln waren gespannt und bereit zu reagieren sollte es angebracht sein. Er ließ die Fähe dich an sich herankommen und sie machen was sie tat, da ihre Augenmerk auf dem Halsband lag wollte sie scheinbar nachschauen wie fest es angebracht war.

‚ÄěAber irgendwie wird es schon abgehen. Man darf sich nur nicht entmutigen lassen."

Der klang von Unzufriedenheit war nicht zu √ľberh√∂ren, aber er sah es nicht ganz so Schwarz wie Midnight und das konnte man an seiner Stimme h√∂ren. Und auch ein kleines l√§cheln huschte √ľber seine Lippen und versuchte die Situation wie es f√ľr ihn normal war zu entspannen. Er wich nicht von ihr zur√ľck als sie so nah bei ihm stand, es brauchte mehr um ihn dazu zu bewegen sich zur√ľck zu ziehen und da alle drei eher neugierig aufeinander waren, bestand kein Grund sich anders zu verhalten als es f√ľr ihn normal war. Ren war selbstbewusst und das zeigte er eigentlich auch immer, auch wenn es oft eher unbewusst passierte. So wie bei dem aufeinandertreffen mit den beiden F√§hen, wobei er nach der Reaktion der beiden nicht selbstbewusst sonder eher arrogant erschienen sein muss. und das war er dann aber doch nicht.

Ob er allein war? Seine Ohren zuckten in Maevas Richtung und sein Kopf folgte ihnen und sah sie mit einem fragenden Blick an.

‚ÄěJa bin ich. Wie gesagt, mit mir wurden noch ein paar andere ausgesetzt, aber ich bin allein unterwegs gewesen."

Er verstand nicht wieso sie ihn das noch einmal fragte, ihre Augen verengten sich und sie fixierte ihn mit ihrem Blick. Ren hielt diesem Blick stand, ihre K√∂rperhaltung hatte sich auch ver√§ndert, ihren Kopf hatte sie etwas gesehnt und ihr Fell str√§ubte sich. Ren versuchte ruhig zu bleiben und sich von ihrer Haltung und ihrem Blick nicht anstecken zu lassen. Aber auch sein Fell stellte sich unweigerlich auf, und w√§hrend er dem Blickkontakt mit Maeva standhielt durfte er die andere F√§he neben sich nicht vergessen. Doch jetzt zur√ľkzuweichen w√§re ein Schuldeingest√§ndiss gewesen und er hatte keinen Grund sich wegen irgendetwas schuldig zu f√ľhlen, er hatte keinen Grund zu l√ľgen und die Anwesenheit anderer W√∂lfe zu verheimlichen die in seiner Begleitung unterwegs w√§ren.



06.11.2018 14:17

Juniper

Grinsebacke

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
Sechs Jahre

Größe
70 cm

Weitere
Yazren

Spieler
Hannah



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Chesmol



Gespannt √ľber seine Reaktion, beobachtete Juniper Chesmols Gesicht, als dieser seine Schwester beobachtete. Das pl√∂tzliche Knurren hatte sie erwartet, zuckte aber dennoch kaum merklich zusammen. Der Besch√ľtzerinstinkt, der ihn gepackt hatte, war der F√§he durchaus bekannt. Ihr Bruder verhielt sich auch oft so, wenn Juni etwas tat, was ihm nicht passte. Was ziemlich oft gewesen war. Jupiter. Sie vermisste ihn. Sein Selbstbewusstsein und der Humor, der sie immer wieder zum Lachen brachte. Das war mittlerweile alles schon ziemlich lange her. Ob er noch lebte? Vielleicht war er allein und suchte sie. Vielleicht hatte er aber auch eine Familie mit Welpen, die sich nun an seinem Charme erfreuten. ‚ÄěLass sie doch. Ich finde das gut, dass sie √ľber ihren Schatten gesprungen ist, und den Fremden hilft. Besser als nur dumm zuzusehen und zu verurteilen, wie wir es gerade tun‚Äú, erwiderte sie nachdenklich. Die fernen Stimmen klangen in ihren Ohren wie das leise Summen von Wespen; Laut genug, um sie wahrzunehmen, aber zu leise, um es zu verstehen. Und wie gerne w√ľrde sie jetzt h√∂ren, was die Drei planen, um die B√§nder zu entfernen. Chesmols Stimme erinnerte sie schlie√ülich daran, dass sie ihm eine Frage gestellt hatte. Mit zusammen gekniffenen Augen, blickte sie den Roten √ľberrascht an. ‚ÄěEhrlich? Keine Ahnung. Ich habe noch nie einen gesehen. Ich h√∂re immer nur Geschichten √ľber die Menschen und ihre Taten. Wie k√∂nnen die √ľberhaupt ihr Gleichgewicht halten? Auf zwei Beinen w√ľrde ich umkippen wie eine Feder im Wind, sie pausierte kurz und schmunzelte. ‚ÄěAber‚Äú, setzte sie mit ernster Stimme fort, ‚Äěwas denkst du, gibt uns das Recht √ľber die Menschen und ihre Machenschaften zu urteilen, wenn es doch bei uns das Gleiche ist. Einer leidet immer. Die Sweet Nightmare wurde auch von uns vertrieben. Oder wie siehst du das?‚Äú


11.11.2018 16:07

Aelrun

Mistst√ľck

Zugehörigkeit
Rudellos

Alter
2 Jahre

Größe
69

Weitere
Manitu, Chesmol, Midnight

Spieler
Midi



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Ciel - >Vélya weg



Dieses bl√∂de St√ľck von Glitzerstein in die B√ľche zu schleudern, bescherte ihr ein befreiendes Gef√ľhl. Die Wut herauszulassen, gefiel ihr. Erbost starrte sie die andere F√§he an, die darauf pochte diesen Bl√∂dsinn weiterzubetreiben und teilte ihr ihre Meinung dazu lautstark mit. Prompt reagierte die andere mit drohender Geste. Aelruns Lefzen zuckten und kurz erkannte man ein dreistes L√§cheln, dass sofort erstarb. Die Wut nahm ab und sie pflichtete der anderen bei, auf Maeva und Midnight zu warten. Trotzdem h√∂rte man auch hier ihre Unzufriedenheit heraus. Diese ruhigeren Worte brachten die andere dazu, ebenfalls ruhiger zu werden. Noch ein paar Atemz√ľge hielt sie ihre drohende Haltung aufrecht, ehe sie Fell und Rute senkte.
Ciel beobachtete alles missbilligend, wie sie nun, da sie die andere F√§he aufh√∂rte zu fixieren, erkannte. Anscheinend wohnte in ihm mehr, als ein verschrecktes, spielendes W√∂lfchen. Das gefiel der selbstbewussten F√§he. Knapp fragte sie ihn nach seinem Wohlbefinden, was der helle l√§chelnd beantwortete, anscheinend zufrieden mit der neuen Situation. Niemand drohte dem anderen an die Kehle zu gehen. Eigentlich schade, denn in diese Stimmung, w√ľrde Aelrun gerne jemandem an die Kehle gehen. Kein Kampf, das w√§re so √§tzend, aber einfach k√∂rperlich an jemandem ihre Laune herauslassen. Aber das durfte sie wirklich nicht tun, nie durfte sie das. Selbst bei dem Rudel, aus dem die Menschen die entrissen, ging sie niemanden k√∂rperlich an. Was brachte es, eine ganze Meute gegen sich aufzubringen, weil man jemandem zu Unrecht angriff?
Hach, das Leben in einer Gemeinschaft machte es einem manchmal wirklich schwer, aber ohne ging es ebenso wenig. Umso besser gefiel es ihr, den Vorschlag aus Ciels Fang zu hören. Das war keine dumme Idee. Viel irritierter schaute sie der braunen hinterher. Meinte sie das gerade ernst?

Wir k√∂nnten einfach auf den Nachschub von Maeva und Midnight warten, aber soll sie mal suchen, brachte sie ihre Irritation an Ciel gewandt zum Ausdruck. Mit einem Seufze f√ľgt sie hinzu: Komm, lass uns einen geeigneten Baum suchen. Die Idee hat was.

Sie brachte sogar ein ehrliches Lächeln zustande, welches die Zeichen der Wut wegwischte. Ja, womöglich schaffte Ciel es gerade, Aelruns Laune zu verändern. Die Zuversicht, das Halsband entfernen zu können, wuchs wieder. Mit einem Hauch von Elan musterte sie die Bäume, die ihnen am nächsten standen. Stand dort bereits ein möglicher Kandidat?

Hm, hier erscheint mir keiner geeignet. Oder siehst du einen?

Sie musste schon zugeben. Ein wenig gefiel ihr diese Suche.

[Anfeindung mit V√©lya | Beruhigung der Gem√ľter | verwundert √ľber V√©lya | besser gelaunt und interessiert an der Suche]



Danke an Taryn love

19.11.2018 21:29

Midnight

Nachtfähe

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
5 Jahre

Größe
74

Weitere
Sunkmanitutanka, Chesmol, Aelrun

Spieler
Midi



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Maeva & Xinren



Anscheinend fielen ihm direkte Fragen schwer. Dabei schien er sonst ein recht loses Mundwerk zu besitzen. Schon mehrmals teilte er zwar mit, was er w√ľnschte, aber richtig nachzufragen, gelang ihm nicht. Dabei w√§re das so einfach und keine Schande. Sogar der M√∂glichkeiten zur Wortwahl gab es viele und erst recht zu deren Kombination in einem Satz. Musste man diesem Tunichtgut dabei auf die Spr√ľnge helfen? Ehrlich‚Ķ Brach das etwas seinem Stolz die Z√§hne ab? Es musste an seinem Stolz liegen.

Davon gehen wir aus.

Absichtlich lie√ü Midnight offen, was sie genau meinte. Ganz genau meinte sie Beides. Wenn diese Menschen den von ihnen ausgesetzten W√∂lfen Halsb√§nder anlegten, gingen die ganz sicher wieder ab. Bei Hunden beobachtete sie zuweilen, wie ihre Menschen die Halsb√§nder anlegten und wieder abnahmen. Nur leider half ihnen diese Beobachtung ohne die Pfoten einem Menschen. Nachdenklich musterte sie die Pfoten des R√ľdens. Nein, es mangelte ihnen an den langen Klauen der Menschen. Trotzdem wollte sie sofort um die Art des Halsbandes an seinem Hals wissen.
Ganz wie sie es vermutete, wich Xinren keinen Schritt zur√ľck. Er gaukelte ihnen kein Selbstbewusstsein vor. Dieser Xinren stand so echt vor ihnen, wie er im Inneren war, davon √ľberzeugte er Midnight. Dieser R√ľde gefiel ihr mehr und mehr. Besonders belustigte sie seine Fellfarbe. Mit ihm g√§be es einen weiteren schwarzen Wolf im Rudel. Wie war das noch mit Taryns Anspielung auf dem Weg zum Rudelplatz? Passend dazu gabelten sie ausgerechnet einen schwarzen R√ľden auf‚Ķ Verr√ľckt! Aus zweierlei Gr√ľnden erwiderte Midnight das L√§cheln des R√ľdens. Herausfordernd und keck sah sie ihn an.

Das auf keinen Fall. Und wenn du unsere Hilfe brauchst...

Sie lie√ü das Ende des Satzes offen. Der Wink mit dem Ast sollte gen√ľgen.
Doch auf einmal warf Maeva eine Frage ein, der eine offensichtliche Anschuldigung innelag. Woher der Sinneswandel? Sofort schn√ľffelte Midnight nach weiteren Ger√ľchen von fremden W√∂lfen. Gut, da waren d√ľnne Spuren. Aber reagierte Maeva jetzt nicht ein wenig √ľber? Die anderen ausgesetzten W√∂lfe berichteten ebenfalls, dass sie alleine erwachten und dann zueinander fanden. Nat√ľrlich sollten sie wachsam sein, nur irgendwie‚Ķ Ob Maeva es nun zugab oder nicht, in Midnights Augen wirkte sie zur Zeit ein wenig √ľberempfindlich. War sie der Situation wirklich gewachsen?
Sie beobachtete die beiden. Beide wirkten sehr angespannt. Maeva hatte Sorge, belogen worden zu sein und Xinren verteidigte seine Ehrlichkeit. Super, jetzt einen Konflikt und am Ende endete es damit, dass ihnen ein potentielles n√ľtzliches Rudelmitglied abhanden kommt. Um den angespannten Gem√ľtern ein wenig entgegen zu wirken, g√§hnte sie einmal, wobei ihre Rute kurz pendelte.

Wollen wir nicht noch ein paar der Bruchst√ľcke holen und dann zum Rudel zur√ľckkehren?, schlug Midnight nach einiger Zeit des Abwartens vor. Sie hatte genug und wollte weiter. Hoffentlich sah Maeva es ebenso und Xinren bewegte seinen Fang endlich mal dazu, diese eine Frage zu stellen oder zwei, wenn er es nicht in eine gepackt bekam.

[findet weiterhin Gefallen an Xinren | spricht mit ihm | √ľberrascht von Maeva | hat genug und will zur√ľck zum Rudel]



19.11.2018 23:15

Chesmol

verlorener Bruder

Zugehörigkeit
verruchter Haufen

Alter
3 Jahre

Größe
85 cm

Weitere
Sunkmanitutanka, Midnight, Aelrun

Spieler
Midi



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Juniper



V√∂llig unverst√§ndlich erschien es dem roten, wie man sein eigenes Fleisch f√ľr jemand v√∂llig fremden verletzen lie√ü. F√ľr das Rudel w√ľrde er es mittlerweile tun. Fr√ľher k√§me es ihm nie in den Sinn, andere derartig zu sch√ľtzen. Eine Ausnahme bildeten die in seinen Augen ‚ÄěSchwachen‚Äú. Abgesehen von diesen, trug er nur Verletzungen aus K√§mpfen hervor, die er anzettelte. Die dabei entstehenden Verletzungen gaben ihm das Gef√ľhl zu leben und trotzdem dem Tod ein St√ľckchen n√§her zu kommen. Erstaunlich, wie er einst dem Tod hinterher jagte, wenn er jetzt daran dachte, leben zu wollen und dem Tod erst in vielen Jahren in die Augen zu sehen und in sein Reich einzutreten. Lebte er noch, h√§tte Lannec ihn nicht zur√ľckgeschickt und Juniper √ľber ihn gewacht? Eine Frage, auf die er wohl nie eine Antwort fand, das war ihm bewusst. Eigentlich spielte es auch keine Rolle, Hauptsache er lebte. Schade nur, dass er bei seinem kurzen Blick in das Reich des Todes einzig Lannec antraf. Shiva w√§re er gerne begegnet. Einst nahm er sie als seine Mutter an, wurde ihr Sohn. Ein seltsamer Gedanke. Au√üer Yoki wusste niemand davon. Selbst bei Junipers Frage, nach einer, wie sie es nannte, nackten Wahrheit verschwieg er es, behielt diese Erinnerung an einem gesch√ľtzten Platz in seinem Inneren. Konnte es sein erkaltetes Herz sein?

Doch zu welchem Preis?, entgegnete er stur. Man kann es wirklich √ľbertreiben!

Am Ende hauten diese W√∂lfe ab und sie brachten umsonst ihre Zungen zum Bluten und investierten Zeit und Energie. Andererseits verstand er den Gedanken von Nodin und Maeva, die Halsb√§nder loswerden zu wollen. Chesmol stand sogar voll dahinter, denn mehr als fremden W√∂lfen misstraute er den Machenschaften der Menschen. Trotzdem erschien es ihm wenig sinnvoll solche Verletzungen daf√ľr in Kauf zu nehmen.
Anders sah es da bei einem direkten Kampf gegen die Menschen aus. Entweder man floh oder nahm jegliche Verletzung in Kauf, wollte man sie loswerden. Kamen sie jedoch in der √úbermacht, bestenfalls mit ihren merkw√ľrdigen Gegenst√§nden, durfte man auf einen schnellen Tod hoffen. Das lernte Chesmol einst. Obwohl bis auf ein paar Bilder alle Erinnerungen an die Zeit bei den Menschen verloren gingen, nahm er viel Wissen mit und manches bekam er zus√§tzlich auf seiner Reise bis zu den Verruchten mit. Chesmols Miene verfinsterte sich. Das gefiel ihm absolut nicht.

Sei froh. Manches Mal sind sie das Letzte, was ein Wolf zu Gesicht bekommt, ganz egal, wie sie ihr Gleichgewicht halten. V√∂gel k√∂nnen das auch. Juniper mochte einen Funken Spa√ü an dieser Sache finden, aber im Gegensatz zu ihm, besa√ü sie keinerlei Erfahrung mit diesen Widerlingen. Dennoch war er froh, als der Ernst bei ihr Zur√ľckkehrte.
Wolf und Wolf oder Mensch und Wolf ‚Äď dazwischen liegen Welten. W√§hrend W√∂lfe fair miteinander k√§mpfen, hast du gegen Menschen mit ihren seltsamen Gegenst√§nden kaum eine oder gar keine Chance. Bei einem unbewaffneten oder unaufmerksamen sieht das wieder anders aus, aber in einer gro√üen Gruppe? Pah! Am liebsten w√ľrde ich sie alle zerfetzen, aber das geht schlecht und nur ein Narr glaubt, gegen einen Haufen dieser Kreaturen eine Chance zu haben.

Un√ľberh√∂rbar schwang der Hass des R√ľdens in jedem einzelnen Wort mit. Den Menschen ein Recht auf etwas Gutes einzur√§umen lag ihm fern. Niemals verzieh er ihnen, was sie taten, was sie waren.

[im Gespräch mit Juniper]



Hinter Mauern aus Angst,

20.11.2018 00:03

Ciel

filled with anxiety

Alter
1,5 Jahre

Größe
73cm

Weitere
Numa

Spieler
Morti



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bei Aelrun am Waldrand



Ciel blickte von V√©lya, die die Stirn in Falten legte zu Aelrun, der man immer noch den Zorn ansah. Je l√§nger er √ľber seine Idee nachdachte, desto besser gefiel sie ihm. Noch bevor eine der beiden etwas sagte fasste er f√ľr sich einen Entschluss. Wenn Maeva und Midnight mit den Glitzersteinen zur√ľck kamen, w√ľrde er sich einen davon aussuchen und sich selbst um sein Halsband k√ľmmern. Irgendwo w√ľrde er bestimmt eine feste, niedrige Astgabel, oder ein Astloch finden, dass f√ľr seinen Plan geeignet war und dann w√ľrde sich keiner mehr seinetwegen den Fang blutig machen m√ľssen.

Die Ohren des hellen R√ľden zuckten als V√©lya antwortete. Es irritierte ihn etwas ob sie verstanden hatte was er meinte als sie von einem Stock sprach, besserte sie aber nicht aus. Wenn es mit einem Stock funktionieren sollte, dann w√§re das auch ein Weg die Zungen zu sch√ľtzen und sie konnten sich weiterhin gegenseitig helfen.

V√©lya gr√ľbelte zu sehr um zu bemerken, dass Ciel ihr nicht geantwortet hatte und war kurze Zeit sp√§ter auch schon verschwunden. Der helle Jungr√ľde f√ľhlte kurz Sorge in sich aufkommen. Z√∂gerlich blickte er der Hellbraunen hinterher als sie im Schatten der B√§ume verschwand. Aelruns Worte lie√üen ihn dann den Kopf wenden. Was die Braune sagte klang nicht ganz nett, aber sie hatte recht. Ciel nickte.

"Es ist wohl ihre Art den Kopf frei zu bekommen...", meinte er nur darauf. "Eine kleine Pause w√ľrde uns allen gut tun."

Er f√ľhlte sich wirklich etwas matt. Seine Zunge war gleichsam taub und tat weh und er schluckte nachwievor Blut. Trotzdem w√ľrde er V√©lyas Wunsch nachkommen, das lag einfach in seiner Natur.
Mit einem frohlichen Schwanzwedeln folgte Ciel sodann Aelrun an den Waldrand. Ihr Lächeln quittierte er mit einem eben solchen. Es freute ihn, dass ihr die Idee gefiel.

"Die Astl√∂cher sind alle zu hoch leider...", erwiderte er dann mit einem Blick zu den B√§umen. "...auch dumm, dass wir den Rudelplatz nicht verlassen d√ľrfen."

Wom√∂glich w√§re es wirklich kl√ľger abzuwarten und den Plan mit Maeva zu besprechen. Bei Tageslicht war es au√üerdem viel einfacher einen geeigneten Baum oder Stock zu finden. Ob sie morgen wohl die Freiheit hatten das Revier zu durchstreifen? Zumindest in Beisein eines Rudelmitglieds?


21.11.2018 13:50

Juniper

Grinsebacke

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
Sechs Jahre

Größe
70 cm

Weitere
Yazren

Spieler
Hannah



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Chesmol



‚ÄěFair miteinander k√§mpfen?‚Äú Emp√∂rt zog Juniper die Luft ein, sobald Chesmols Worte in ihr Geh√∂r drangen. Das war doch nicht sein Ernst! In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Meinungen der beiden W√∂lfe wie Tag und Nacht. Unbefugt in das Revier anderer einzudringen und einem Rudel ihr Zuhause zu nehmen, das fand sie alles andere als fair. Es machte Juniper unglaublich w√ľtend, dass Chesmol so dachte. Und obwohl sie wusste, dass die beiden Welten trennten, angefangen von ihren Ansichten bis zu ihrem Wesen, war sie entt√§uscht. Solche Aussagen waren es, die der F√§he zeigten, wie anders Chesmol doch war. Der Protest lag ihr auf der Zunge, die Wut lie√ü sogar ihre Augen tr√§nen, doch sie beschloss dennoch, kein weiteres Holz ins Feuer zu werfen. Bei solchen Themen sto√ü Juniper bei ihm auf harten Stein. Sie konnte ihn schlussendlich nicht √§ndern, dass wollte sie auch nicht. Sie w√ľnschte sich nur manchmal, dass er nicht so engstirnig denken w√ľrde, die Welt auch aus anderen Perspektiven sehen k√∂nnte. Doch das Thema hatten sie bereits, es gibt nicht nur Schwarz und Wei√ü. ‚ÄěAm liebsten w√ľrde ich sie alle zerfetzten‚Äú , kurz zuckte sie zusammen, die Augen waren vor Schreck geweitet. Versp√ľrt er das Verlangen danach auch, wenn jemand nicht seiner Meinung war?

‚ÄěOkay‚Äú, sprach die F√§he dann und distanzierte sich etwas von ihm. Damit signalisierte Juniper ihm deutlich, dass das Gespr√§ch nun f√ľr sie beendet war.


29.11.2018 12:39

Aelrun

Mistst√ľck

Zugehörigkeit
Rudellos

Alter
2 Jahre

Größe
69

Weitere
Manitu, Chesmol, Midnight

Spieler
Midi



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Nachdenklich schnippte sie kurz mit einem Ohr. Das sollte eine Art sein, wie sie den Kopf frei bekam? Na, solange sie selbst nicht dieses bl√∂de St√ľck Glitzerstein suchen muss oder sie ihr die Ohren voll jammerte, sollte es ihr egal sein. In einem gab sie Ciel recht. Eine Pause t√§te ihnen gut, aber daran war wohl kaum zu denken, nicht ehe sie die Halsb√§nder loswurden.

Ich hoffe, es dauert nicht mehr lange bis wir diese Halsbänder los sind.

Nebenbei begannen sie nach passenden Astl√∂chern zu suchen. Aber keines schien geeignet oder es war zu weit oben gewachsen. Zus√§tzlich erschwerte die Dunkelheit der Nacht die Suche, obwohl der Mond vom Himmerl herab strahlte. Sie musste Ciel recht geben, vielleicht hatten sie im Wald mehr Gl√ľck.

Dann lass uns noch ein paar B√§ume auf diesem Rudelplatz inspizieren und uns dann Ausruhen. Dann haben wir wieder Energie f√ľr den n√§chsten Tag.

Mit einem freundlichen Blick und einer einladenden Bewegung, lud sie Ciel ein, an ihre Seite zu kommen und so zusammen noch einige B√§ume zu begutachten. Anschlie√üen w√ľrden sie sich einen Platz zum Ausruhen suchen. Entweder Maeva und Midnight kehrten zur√ľck, ehe sie schliefen oder sie mussten alles wietere morgen besprechen.



Danke an Taryn love

05.12.2018 23:26
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