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Das Wetter schien die Situationen widerzuspiegeln. Aufgeheizt. Gefährlich. Doch wie sollte es auch besser werden? Hatten sie doch alle ihre Schlachten zu schlagen. Der zurückliegende Kampf… eine unklare Rangfolge, neues Rudel - wo zur Hölle sollte man da nur als Erstes hinschauen?

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Anderthalb Jahre sind seit dem letzten Plot vergangen. Es ist Mitte Juli und langsam erkämpft sich die Sonne ihren Weg an den Horizont. Bei düsterem, wolkenverhangenem Himmel herrschen drückende Temperaturen, welche den Wölfen nach dem gestrigen Kampf zusätzlich zusetzen.

seit: 17. Januar 2007
SWEET NIGHTMARE » Rollenspiel » b e t w e e n . h e a v e n . a n d . h e l l . » S e c h s t e s . J a h r . » Sommer » XIX. Glimmen der Hoffnung » [VR] XIX. Glimmen der Hoffnung » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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KrĂąwa

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auf der Suche

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1 Jahr

GrĂ¶ĂŸe
84cm

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Shaty



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Nodin & Chesmol (& Juniper)



Kein Kleingetier war weit und breit zu sichten.. dafĂŒr sorgte nicht nur die sengende Sommerhitze, sondern auch ein nicht gerade leiser Jungwolf, der so fröhlich und unbedarft vor sich hinsummte wie es nur ein JĂ€hrling konnte. Federnden Schrittes bewegte sich KrĂąwa in jene Richtung, die ihn die sorgenvolle Stimme seiner Mutter gewiesen hatte. Freya war absolut nicht begeistert ĂŒber das Ziel seiner Reise gewesen, doch nach langem Hin und Her hatte sie seiner Bitte schließlich nachgegeben - die ÜberzeugungsfĂ€higkeit hatte er eindeutig von Malak ĂŒbernommen - und ihm den Weg zu den Rudeln gewiesen, ĂŒber die er schon so viele Geschichten gehört hatte. Manchmal wunderte sich der junge Rabe, warum seine Familie ĂŒberhaupt fort gezogen war, so phantastisch waren die ErzĂ€hlungen gewesen. Nicht nur seiner Mutter hatte er immer gerne gelauscht, sondern auch seiner erweiterten Familie. Vor allem der Vater seiner Spielkameraden hatte eine Begabung dazu gehabt Bilder mit Worten zu malen. KrĂąwa hatte frĂŒh den Entschluss gefasst, dass er diesen Ort eines Tages mit eigenen Augen sehen wollte.

Ein vorfreudiges Kribbeln durchströmte den hoch gewachsenen Körper des dunklen RĂŒden. Es konnte nicht mehr lange dauern bis er das Gebiet erreicht hatte, das ihm seine Mutter beschrieben hatte. TatsĂ€chlich dauerte es nicht mehr lange, bis er die Markierungen der ansĂ€ssigen Wölfe entdeckte und er ĂŒberschritt die Grenze ohne zu zögern. Er machte sich nicht die MĂŒhe sich anzukĂŒndigen.. immerhin gehörte er ja quasi zur Familie, oder? Mit einem Schmunzeln auf den Lefzen setzte er seinen Weg fort und drang eine Weile lang ohne auf jemanden zu treffen tiefer in das unbekannte Revier ein. Immer wieder hob er prĂŒfend seine Nase in den Wind.. bis er irgendwann eine frische Witterung aufnahm. Ein breites Grinsen stahl sich auf seinen tiefschwarzen Fang, er wĂŒrde wohl bald Gesellschaft bekommen.. na endlich. Zufrieden bewegte er sich auf die Quelle der FĂ€hrte zu und es dauerte nich mehr lange, bis drei Wölfe in sein Sichtfeld kamen.

Selbstbewusst schritt der junge RĂŒde auf die kleine Gruppe zu, wobei er die Fremden unverholen musterte. Die Formation bestand aus einer kleinen, herbstfarbenen FĂ€he, die sich im Hintergrund hielt und zwei RĂŒden, die ihn an GrĂ¶ĂŸe in nichts nachstanden - und ihn eventuell sogar ein wenig ĂŒberragten - die abgesehen von der Statur aber so unterschiedlich waren, wie man nur sein konnte.. hĂ€tte jemand KrĂąwa nach einem Vergleich gefragt, hĂ€tte man Sonne und Mond als Antwort bekommen. Gold und Silber. Mit einem VergnĂŒgten Gesichtsausdruck blieb der dunkle Jungwolf ein paar WolfslĂ€ngen vor der bunten Gruppe stehen. Nacheinander blickte er den Fremden in die Augen und nickte ihnen begrĂŒĂŸend zu. Erst der FĂ€he, dann dem Sonnen-RĂŒden.. doch als der Silberne an der Reihe war, hielt er stutzend mitten in der Kopfbewegung inne und schreckte automatisch ein wenig zurĂŒck. Es waren seine eigenen Augen, die ihm aus diesem fremden Gesicht entgegen blickten. Das freudige Kribbeln von vorhin verwandelte sich augenblicklich in ein aufgeregtes Surren, als er verstand was das bedeuten musste. Es gab keine andere ErklĂ€rung. „Lannec“, entfuhr es ihm, doch schĂŒttelte er sogleich den Kopf und musste ĂŒber sich selbst lachen.. „Nein, warte.. du bist eindeutig viel zu jung um schon Opa zu sein, du bist ja kaum Ă€lter als ich.. haha. Aber du musst mit ihm verwandt sein, oder? Kannst du mich zu ihm bringen?“ Vor lauter nervöser Aufregung kam er ein wenig ins Schwafeln und vergaß dabei völlig, dass er unangekĂŒndigt in ein fremdes Revier marschiert war und nicht einmal den Anstand besaß, sich vorzustellen. Aber im Anbetracht seiner Entdeckung kĂ€men ihm so belanglose Höflichkeitsfloskeln ohnehin ĂŒberflĂŒssig vor.

{ lÀuft durch die Gegend als gehöre ihm die Welt | trifft auf Nodin, Ches & Juni | glaubt Nodin als Lannec-Spross zu erkennen | ist ganz hibbelig }


15.08.2019 22:03

Maeva

FROM A SPARK TO A FLAME

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Verruchte

Alter
2 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
75 cm



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Maeva & Ciel & Corcas | Grenzfluss



HĂ€tte Maeva geahnt, dass Ciel sie allmĂ€hlich wirklich fĂŒr Monster hielt, hĂ€tte sie vielleicht einen Gang zurĂŒckgefahren – oder sich heillos darĂŒber amĂŒsiert. Zugegeben, ihr Sinn fĂŒr Humor war diskutabel, aber wenigstens Corcas und sie schienen eine Sprache zu sprechen. Der dunkle Ritter wusste immerhin, woher sie ihre Art hatte. Ein vielsagendes LĂ€cheln galt dem Dunklen auf seine Nachfrage hin. Ein LĂ€cheln, das fĂŒr Ciel vielleicht sogar einen leisen Tadel intus hatte, der Corcas gelten sollte. Doch eigentlich wollte sie ihrem Schattenritter damit verdeutlichen, dass es noch ein bisschen Zeit hatte, dem Grauen die Wahrheit ins Gesicht zu schlagen. Und als hĂ€tte Corcas verstanden, verharmloste er seine imposante Erscheinung. Zugegeben, er war Ă€lter geworden, aber Maeva hĂ€tte ihm noch immer ohne zu zögern ihr Leben anvertraut. Bei Ciel schienen die Worte des Älteren allerdings zu allem zu fĂŒhren – aber nicht dazu, dass er sich sicherer fĂŒhlte. Die Dunkle zuckte mit einem Ohr. Der Jungwolf nahm alles ernst, was sie sagten. Und auch, wenn vielleicht mehr Wahrheit darin lag, als Maeva ihn hatte glauben machen wollen – sie waren keine gefĂŒhllosen Monster. Sie waren Wölfe, Wölfe wie er, die sich bislang durchs Leben hatten kĂ€mpfen mĂŒssen. Sie waren gezeichnet und hatten allesamt gelernt, fĂŒr das zu kĂ€mpfen, was ihnen zustand: GlĂŒck. Die Miene der FĂ€he war ernster geworden, wĂ€hrend sie nachgedacht hatte, hatten den Schalk aus ihrem Gesicht vertrieben und nickte auf die Worte des Hellen hin, ehe sie die Gruppe gen Fluss fĂŒhrte.

Ciel watete in das kĂŒhle Flusswasser hinein, wĂ€hrend Maeva bei Corcas am Ufer stehen blieb. Sie senkte den Kopf, trank ein paar Schlucke, behielt ihr Sorgenkind allerdings aufmerksam in den Augen. Sie spĂŒrte die glĂŒhenden Augen des Schattenwolfs auf ihrem Antlitz, ließ sich allerdings nicht von ihrem Ziel ablenken, um ja keine Regung zu verpassen.

„Vielleicht, alter Wolf, werden deine Reflexe heute nochmal auf die Probe gestellt.“, flĂŒsterte sie, blieb ihm allerdings eine genaue ErklĂ€rung schuldig.

Langsam, mit Bedacht trank sie weiter, ehe sie den Kopf hob und den Hellen noch einige Augenblicke mit Argusaugen beobachtete. Vorfreude braute sich in ihrem Magen zusammen, mischte sich mit Neugier und Interesse und ließ sie die Glieder voller Erwartung anspannen.

„Hey, Silberling, können wir umdrehen? Geht’s?“


21.08.2019 19:57

Nodin

Drachenzorn

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Verruchte

Alter
2 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
85 cm

Weitere
Aska, Calem

Spieler
Mocki



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Chesmol, (Juniper), KrĂąwa



Fasziniert von Chesmols Schilderungen spitzte er die Ohren. Noch nie hatte ihm jemand so bereitwillig von den Zweibeinern erzÀhlt, nicht mal sein Vater. Vielleicht mochte das aber auch schlicht daran liegen, dass niemand sonst so viel Erfahrung mit ihnen zu haben schien.

„Zu manipulieren?“, schlug er vor, als Chesmol schließlich stockte, um nach dem passenden Wort zu suchen.

Wenn die Zweibeiner nackt waren, dann wĂŒrden seine ZĂ€hne leicht in ihr Fleisch dringen können. Es mochte hochmĂŒtig sein, aber er fĂŒrchtete sie nicht. Man musste vorsichtig sein, ja, musste sich schlau anstellen, aber Angst? Das mochte sich allerdings noch Ă€ndern, denn bisher hatte er ihre bellenden Stöcke ja noch nicht erleben mĂŒssen. Momentan beschĂ€ftigte ihn daher etwas ganz Anderes und es dauerte nicht lange, bis er abrupt anhielt und damit auch seine beiden Begleiter dazu zwang, zu stoppen. PrĂŒfend blickte er in Chesmols Augen.

„Woher weißt du das alles?“

Er wusste, dass die beiden Geschwister bereits zuvor mit den Zweibeinern in Kontakt gekommen waren. Dass es keine schöne Zeit war hatte er aus den wenigen Andeutungen ebenfalls schließen können, aber bislang hatte ihm noch keiner die ganze Geschichte erzĂ€hlt. Was genau war ihnen zugestoßen?
Doch Chesmol hatte GlĂŒck – sie wĂŒrden ihr GesprĂ€ch auf spĂ€ter verschieben mĂŒssen. Der unverkennbare Geruch eines fremden RĂŒden stieg ihm in die Nase, und sofort richtete sich sein Nackenfell auf. Der Fremde hatte sich nicht angekĂŒndigt. Sie hatten allerdings keine Zeit, sich darĂŒber lange den Kopf zu zerbrechen, denn plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Ein junger, schwarzer RĂŒde spazierte ihnen so selbstverstĂ€ndlich entgegen, als wĂ€re er hier zuhause. Fast wĂ€re ihm die Kinnlade heruntergeklappt, dann besann er sich seiner Rolle und trat ihm mit erhobener Rute entgegen. Immerhin hatte sich sein Nackenfell wĂ€hrend des aufgeregten Redeschwalls wieder angelegt, denn irgendwie wirkte das BĂŒrschchen nicht sonderlich gefĂ€hrlich. Das hieß allerdings nicht, dass er ihn mit Samthandschuhen anpacken musste.

„Was willst du von meinem Vater?“


gatekeeper
the glass will crack, the fog will clear
this big charade, convincing show, it's left you with nowhere to go. so fake that smile, hide those tears. Life is made of smoke and mirrors.

25.08.2019 19:52

Midnight

NachtfÀhe

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
5 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
74

Weitere
Sunkmanitutanka, Chesmol, Aelrun

Spieler
Midi



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VĂ©lya



Midnight lĂ€chelte milde, als VĂ©lya ihr energisch verbat, ĂŒber den Tod und das Leben danach zu sprechen. Der jĂŒngeren zuliebe wĂŒrde sie es nicht mehr tun. Falls sie dachte, dass Midnight bereits sterben wollte, dann irrte sie. Mal ganz davon abgesehen, dass sie nicht einmal wusste, ob ihre Schwester bereits auf der anderen Seite auf sie wartete. NatĂŒrlich hoffte sie es nicht. Aber mit Bestimmtheit wusste Midnight nur die gemeinsame Vergangenheit mit ihrer Schwester.
Allerdings fĂŒrchtete sie den Tod nicht. Nachdem Verlust ihrer Eltern nahm ihr Leben eine harte Kehrtwendung. Über die Jahre erkĂ€mpfte sich Midnight zurĂŒck, was sie verlor: Ein glĂŒckliches Leben mit allen Höhen und Tiefen. Die Verruchten bildeten zusammen mit Corcas den letzten Stein in ihrem Leben, der kein Hindernis, sondern eine Bereicherung war und ihrem Leben StabilitĂ€t gaben. Midnight konnte zurecht behaupten, völlig zufrieden mit ihrem Leben zu sein, den kleinen Ungereimtheiten zum Trotz. Sollte man nicht zufrieden sterben? Im Moment könnte Midnight dies tun. Einzig ihr Versprechen gegenĂŒber Corcas mĂŒsste sie zuvor erfĂŒllen.
Aber gerade wollte Midnight auch gar nicht sterben, weswegen diese Gedanken, wie sie jetzt von dieser Welt gehen könnte, reinste Spekulation blieben. Alles andere wĂ€re fĂŒr ihre liebe Freundin jetzt auch zu viel des Guten, wenn man denn noch vom Guten in diesem Sinne sprechen durfte.
Zufrieden prĂ€sentierte sie VĂ©lya daher lieber ihren Fang und freute sich, dass VĂ©lya ihr Geschenk sofort annahm und hungrig zulangte. Sie selbst verspĂŒrte gerade so gar keinen Hunger. Andererseits bildete der Fisch keine große Beute, eher einen kleinen Genuss fĂŒr zwischendurch. Um von diesen Fischen satt zu werden, mĂŒssten sie viele fangen.
Jetzt spinnst du aber, tadelte Midnight VĂ©lya in einem kaum wahrnehmbar strengen Tonfall. Niemand musste alles mit Bestleistungen beherrschen. VĂ©lya mochte nicht die Beste sein, aber mit „total versagt“ untergrub sie all ihre erbrachten Leistungen. Mit ihr erzielte man bei der Jagd ebenso gute Beute, wie mit anderen. Im Kampf gegen die Sweet Nightmare kĂ€mpfte sie mit vollem Einsatz und ĂŒberlebte halbwegs heil. Das hĂ€tte wohl kaum ein totaler Versager geschafft. Was das Schwimmen betraf
 mochte sein, dass sie dabei versagte, dank ihrer Furcht, obwohl sie schwimmen konnte, wenn es unbedingt sein musste. DafĂŒr bewies sie Geschick im Erklimmen von Erhebungen wir Felsen oder HĂ€ngen, wie Midnight fand.
Das einzige woran es dir wirklich mangelt, ist Selbstsicherheit. Du hast so viel gelernt in den letzten Jahren. Da musst du dir wirklich nicht selbst ein Bein stellen und bei anderen springst du einfach drĂŒber, okay? Grinsend forderte Midnight die jĂŒngere auf, endlich mehr an sich selbst zu glauben. Alles andere hatte sie wirklich nicht nötig.
Wie aus einem Gedanken heraus, fragte VĂ©l sie nach einer Lehreinheit. Es dauerte ein wenig, ehe Midnight verstand, dass es um das Fischen ging.
Gerne, dann lass uns zunÀchst erst mal ins Wasser gehen.
Die beiden FĂ€hen kehrten zurĂŒck zum Wasser und stellten sich wenig Abstand zueinander in den Flusslauf, den Blick auf das Wasser gerichtet.
Geduld. Du musst vor allem Geduld haben. Die Fische werden erst zu dir kommen, wenn sie dich nicht mehr als mögliche Gefahr wahrnehmen. Nur im Herbst gibt es Fische, die dir entgegen schwimmen und damit leichter zu fangen sind. So lange du dich bewegst, werden sie vor dir flĂŒchten.
Beinahe flĂŒsternd erklĂ€rte Midnight diesen Schritt der Fischjagd. Geduld stand sowie so ganz oben bei den zu beachtenden Dingen, wenn ein Wolf jagte. Der ungeduldige JĂ€ger wĂŒrde öfter hungern oder von Kleinzeug zehren, als ihm lieb war.
Auch dieses Mal dauerte es einige Zeit, bis die Fische herankamen. Die Sonne brannte unablĂ€ssig auf ihrem Pelz und ließ sie trocknen. Es juckte Midnight in den Pfoten, einfach tiefer ins Wasser zu stĂŒrzen und erneut ein Bad zu nehmen. Das wĂŒrde jedoch das Ende der Jagd bedeuten. Nach der Jagd könnte sie noch immer schwimmen gehen.
Siehst du? Wenn wir nur warten, kommt die Beute zu uns, die wir sonst nicht fangen könnten. Noch einen Augenblick. Dann stĂŒrzen wir uns auf einen der Fische. Sei dir deines Ziels sicher. Zögere nicht, sondern schnapp es dir! Bereit?
Noch ein letzter Blick aus den Augenwinkeln zu VĂ©lya. Jetzt!, zischte Midnight und gab ihrer Freundin einen winzigen Augenblick zum Vorsprung, ehe sie selbst den Fang ins Wasser stieß und zupackte. Erneut zappelte ein Fisch in ihrem Fang und sie zog ihn aus dem Wasser.

[denkt ĂŒber den Tod nach | gibt VĂ©lya Unterricht im Fangen von Fischen]



25.08.2019 22:34 Midnight ist online

Ciel

filled with anxiety

Alter
1,5 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
73cm

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Numa

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Morti



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Bei Maeva und Corcas am Fluss



Ciel trank bis er nichts mehr aufnehmen konnte, pausierte und trank noch ein wenig mehr, gerade soviel, dass ihm nicht schlecht davon wurde. Als er das getan hatte hob er den Kopf, nur ein bisschen, sodass seine Nase beinahe das fließende Wasser berĂŒhrte und starrte hinab auf die Steine die am Grund des Flusses lagen. Sein Spiegelbild und das Blau des Himmels vermischten sich zu einer einheitlichen Farbe und waren alles andere als ein perfektes Abbild.
Ciel fĂŒhlte sich gerade sehr weit davon entfernt der zu sein, der er immer gemeint hatte zu sein. Seine neue Rolle in dieser Welt gefiel ihm allerdings noch weniger als seine alte. Und der Drang in sein altes Leben zurĂŒck zu kehren war mit einem Mal wieder voll da und mit ihm die Verzweiflung, die sich aus dem Schatten schob in dem sie immer wartete und ihre Griffel um seine Schultern legte.

Nur ein kleines bisschen Heimat spĂŒren, sprach er den Wunsch in Gedanken aus. Nur ein bisschen wegrĂŒcken von Schlachtfeldern, Blutwölfen und falschen Zungen.

"Silberling." Rief Maeva nach ihn. Aufbruch. Ciel hatte sie gehört ohne die Ohren nach ihr umzudrehen, aber er wollte nicht, er wollte nicht zurĂŒck zu dem Ort an dem der Kampf stattgefunden hatte. Die Bilder dieses Alptraums plagten ihn noch immer und das wĂŒrden sie noch lange tun.

"Nur ein kleines bisschen Heimat", dachte er erneut, bevor er sich ruckartig nach vorne katapultierte und sich der ganzen LĂ€nge nach ins Wasser schmiss. Mit schnellen SĂ€tzen war er im tieferen Wasser und tauchte voll unter. Die KĂ€lte des Bergflusses raubte ihm kurz den Atem. Aber wie angenehm war es! Wie erfrischend!
Ciel war voll bewusst, dass Maeva ihn die ganze Zeit mit Argusaugen beobachtete, dass sie ihm nachfolgen und ihn aufhalten wollen wĂŒrde. Sie wollte seine Bewegungen lenken, ihn manipulieren und unter Kontrolle haben. Und seine ruckartige Bewegung musste wie eine Flucht wirken. Aber es war weder das, noch war es ein ausgeklĂŒgelter Test um herauszufinden in welcher Richtung die Reviergrenze lag. Zu solcherlei Dingen war Ciel schlicht nicht fĂ€hig.

So tauchte der Jungwolf wieder auf und watete mit heftigen Herzklopfen aus dem Wasser, genoss den Moment so gut er es eben konnte und schĂŒttelte sich die schweren Tropfen aus dem Fell. Vor Maeva kam er zum Stehen. Er nahm allen Mut zusammen und blieb ruhig und gerade stehen, er wĂŒrde jetzt nicht vor ihr niederkriechen und sich dafĂŒr entschuldigen. Es war beilĂ€ufig gewesen und wenn er nichteinmal diese Freiheit hatte, so konnte er auch gleich alles auf eine Karte setzen und einen Fluchtversuch starten.

Ciel nickte. "Jetzt bin ich bereit fĂŒr den RĂŒckweg."


26.08.2019 11:05

Maeva

FROM A SPARK TO A FLAME

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
2 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
75 cm



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Maeva & Ciel & Corcas | Heimweg



Corcas schwieg, aber Maeva hatte kein Interesse daran, zu prĂŒfen, ob er es tat, weil er nicht verstand, worauf sie hinaus wollte, oder weil er auf das wartete, was sie angekĂŒndigt hatte. Ihre Aufmerksamkeit lag auf Ciel und – hĂ€tte er sie besser gekannt – hĂ€tte er sich darauf wohl etwas einbilden können. Der Graue jedoch stand schließlich reglos im Wasser, wie in Trance schien es, als hĂ€tte ihn das eisige Flusswasser zusammen mit der surrenden Hitze zu Stein verwandelt. Die Ohren der Schwarzen stellten sich auf, als er nicht einmal auf ihren Ruf zu reagieren schien. Mit schmalen Augen beobachtete sie den kĂŒmmerlichen Wolfskörper und spĂŒrte, wie der Missmut darĂŒber, ignoriert zu werden, allmĂ€hlich ihre Kehle hinaufschlich. Doch sie ließ sich nichts anmerken und bevor sie anderweitig die Aufmerksamkeit einfordern konnte, die ihr gebĂŒhrte, hatte Ciel schon das getan, womit sie die ganze Zeit gerechnet hatte. Ein Ruck ging durch den dunklen Körper, schob sie nach vorne, doch noch bevor das Flussbett wirklich absackte, hielt Maeva bereits wieder inne. Nicht, weil sie ihren Entschluss geĂ€ndert hatte, Ciel an einer jĂ€mmerlichen, erfolglosen Flucht zu hindern, sondern weil eben dieser Sonderling bereits wieder in Corcas und ihre Richtung gewartet kam, statt voller Panik wie ein Karnickel auf der Flucht um sein Leben zu rennen. Maeva schluckte, wĂ€hrend sie die schmale Gestalt betrachtete, die Ciel nun mit seinem nassen Pelz abgab, was ihn wie eine magere Bachstelze wirken ließ.

„Gut.“, lautete ihre knappe Antwort, wĂ€hrend sie dem JĂŒngeren direkt in die Augen sah und langsam nickte.

Ausnahmsweise lies sie ihm nun den Vortritt, ließ ihn an sich vorbei zurĂŒck zum trockenen Ufer laufen, wĂ€hrend sie selbst zwei HerzschlĂ€ge lang stumm auf die andere Uferseite spĂ€hte. Hatte sie ihn falsch eingeschĂ€tzt? Ciel hatte sie ĂŒberrascht. Und das war ein GefĂŒhl, welches die Dunkle kaum kannte. Einerseits erfĂŒllte es sie mit einer eigenartigen Euphorie, andererseits aber fuchste es sie ungemein, dass sie sich geirrt haben sollte. Ein letztes Mal verengte sich der Blick, als sie den Kopf in die Richtung der anderen beiden drehte und sich schließlich selbst umwandte, um den Heimweg anzutreten. Als sie die Stelle passierten, an der sie die HalsbĂ€nder vergraben hatten, vergewisserte sie sich ein letztes Mal, dass man keinen der Sterne sehen konnte, die an den HalsbĂ€ndern befestigt worden waren, ehe sie die Gruppe schweigend zurĂŒck ins HerzstĂŒck des Revieres fĂŒhrte. Dass sie sich geirrt haben sollte, passte ihr noch immer nicht ins Bild.

„Es ist besser, wenn du dich nicht alleine im Revier herumtreibst.“, schloss sie schließlich, ohne Ciel anzusehen.

Es hĂ€tte fast schon besorgt klingen können, wenn man ihre HintergrĂŒnde nicht kannte. Wenn man nicht wusste, dass sie sich nun nur noch mehr daran festgebissen hatte, dass sie sich niemals geirrt hatte. Vielleicht musste man ihm nur ein bisschen mehr zureden, den Mut in ihm ein bisschen herauskitzeln. Maeva ahnte, dass er es in ihrer NĂ€he vielleicht nicht probieren wĂŒrde, aber was, wenn sie ihm eine herzerweichende Velya oder gar Midnight zur Seite stellte, die ihm mehr als eine Gelegenheit zur Flucht bieten wĂŒrde, ohne eine Gefahr darzustellen? Die Dunkle störte es nicht, dass Ciel verschwinden wollte. Sie waren ein Rudel, sie machten keine Gefangenen. Sie ließen nur niemanden als VerrĂ€ter gehen. Und Ciel hatte jetzt leider den DĂ€mon heraufbeschworen, dass Maeva ihn zu dem treiben wollte, was sie von ihm erwartet hatte. Sie irrte sich nicht. Sie irrte sich nie. Und daran wĂŒrde dieser kĂŒmmerliche Wolf ganz gewiss auch nichts Ă€ndern. Ciel hatte wahrlich den Fehler begangen, mehr Interesse in ihr zu wecken, als ihm lieb war.

„Nur fĂŒr den Fall, dass dich einer dieser AnfĂ€lle heimsucht. Ich werde mit Nodin besprechen, dass wir Midnight oder Velya mit deiner Sicherheit beauftragen.“

Oh, wie ĂŒberaus offen sie plötzlich mit ihren PlĂ€nen war!


26.08.2019 13:37

Chesmol

verlorener Bruder

Zugehörigkeit
verruchter Haufen

Alter
3 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
85 cm

Weitere
Sunkmanitutanka, Midnight, Aelrun

Spieler
Midi



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Nodin & KrĂąwa (& Juniper)



BedĂ€chtig nickte Chesmol, wĂ€hrend er weitersprach. Manipulieren drĂŒckte ganz gut aus, was die Menschen mit ihrer Umwelt taten und das im höchsten Maß. Einzig bei den Menschen erlebte er eine solche VerĂ€nderung der Natur. Chesmol blieb diesen Menschen-Revieren gegenĂŒber stets skeptisch. Nirgendwo außerhalb ihrer Reviere entdeckte er, was ihre Bauten erklĂ€rte. Ihre Bauten mochte Ähnlichkeit mit Höhlen haben und waren doch ganz anders. Andere schienen aus BĂ€umen gebaut, aber anders als ein Biberbau. Jedes Tier mochte seine eigene Lebensweise haben, aber keine hob sich derartig hervor wie die der Menschen, fand Chesmol. Der Hass auf sie war tief in ihm verwurzelt. Kein Mensch auf dieser Welt brachte etwas Gutes. Sie stellten das Böse dar und ein jeder von ihnen, dem man begegnete bedeutete nur Schlechtes. Außer man beendete ihr Dasein. Allein bei dem Gedanken erklomm ein stilles Knurren seine Kehle. Menschen!
Überrumpelt von Nodins Innehalten, stolperte er ein paar Schritte an ihm vorbei. Anders wĂ€re er in Juniper gerannt, die noch immer an Nodins Seite lief. Erst jetzt bemerkte er, dass sie bereits einen weiten Weg zurĂŒcklegten. Versunken in dem Bericht ĂŒber Menschen und seinen hasserfĂŒllten Gedanken nachhĂ€ngend, blendete er seine Umgebung weitgehend aus. Wie dumm von ihm! Dass ihn der Hass auf die Menschen weiterhin kontrollierte, erinnerte stark an seine alten Verhaltensweisen, ehe er lernte die Kontrolle ĂŒber sein Handeln zu behalten.
Vor ihnen erstreckte sich das große GewĂ€sser, umgeben von Wald und Wiese. Sie mĂŒssten nur wenige WolfslĂ€ngen zurĂŒcklegen, ehe sie den See erreichten und damit das Ziel ihrer Wanderung.
Irritiert sah er zu Nodin, der ihn mit den Augen Maß nahm und nach der Quelle seines Wissens fragte. Hatten sie wirklich nie zuvor darĂŒber gesprochen? Andererseits plauderte Chesmol wenig und nicht von selbst. Er band nicht jedem auf die Nase, wie sehr seine Vergangenheit mit den Menschen in Verbindung stand. Außerdem erinnerte er sich kaum an den prĂ€genden Teil seiner Vergangenheit, die ihn zu dem Wolf werden ließen, der er jetzt war. Wobei das schon nicht mehr stimmte. Die Jahre bei den Verruchten verĂ€nderten ihn. Auf der Reise ins ungewisse, die ihn zu den Verruchten fĂŒhrte, begann die VerĂ€nderung aus seinem eigenen Willen heraus. Aber er bezweifelte, dass er ohne dieses Rudel je zum heutigen Wolf geworden wĂ€re. Ihm war bewusst, dass er mit fremden Wölfen oder auch denen, die er nicht mochte, besser zurecht kam, als frĂŒher. FrĂŒher pampte er jeden an und provozierte, wo es ging. Chesmol setzte zur Antwort ein, doch

Fast zeitgleich mit Nodin hob er die Nase in die Luft und witterte. Automatisch spannten seine Muskeln an, bereit fĂŒr alles, das kommen mochte. Wer versteckte sich vor ihnen? Nicht, dass er sich damals angekĂŒndigt hĂ€tte bei seiner Ankunft im Revier der Verruchten. Aber er ging direkt auf die dortigen Wölfe zu. Selbst heute wĂŒrde er eine AnkĂŒndigung auslassen. Sein Verhalten wĂ€re jedoch zurĂŒckhaltender und weniger respektlos.
Ein junger RĂŒde, schwarz mit grauen Abzeichen, trat aus dem Wald auf sie zu und machte einen von sich ĂŒberzeugten Eindruck. Anders als Chesmol seinerzeit wirkte er geradezu erfreut ĂŒber die Begegnung und schien sehr an ihnen interessiert. Nodin schien ihn mit seiner Haltung etwas zurĂŒckzuschrecken. Allerdings wirkte er selbstbewusst wie zuvor, als stĂŒnde Nodin wie ein ihm bekannter vor ihm. Er sprach Nodin sogar mit dem Namen seines Vaters an. Doch woher sollte dieser JĂŒngling Lannec kennen? Im letzten Jahr erhielten sie keinen Besuch von Wölfen mit Welpen. Oder strich der fremde bereits einmal durch ihr altes Revier und begegnete dort Lannec? Chesmols Misstrauen wuchs. Wer war dieser fremde Wolf? Er nannte bisher keinen Namen oder sagte, woher er kam oder von Lannec wusste. Er schien mit vollster Absicht hier zu sein. Sogar von dem neuen Revier wusste er oder war das Zufall?
Schweigend stand Chesmol an Nodins Seite und hielt sich ausnahmsweise einmal zurĂŒck. Juniper stand hinter ihnen und es beruhigte Chesmol sie ihn Sicherheit zu wissen. Der Kampf gegen die Sweet Nightmare setzte ihr bereits ausreichend zu. Ein weiterer zerbrach sie gewiss. Hoffentlich blieb ein Kampf aus, um Junipers Willen.



Hinter Mauern aus Angst,

07.09.2019 23:35

KrĂąwa

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Zugehörigkeit
auf der Suche

Alter
1 Jahr

GrĂ¶ĂŸe
84cm

Spieler
Shaty



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Nodin & Chesmol (& Juniper)



Mit einem amĂŒsierten Funkeln in den tiefblauen Augen beobachtete KrĂąwa wie sich das Nackenfell seines GegenĂŒbers erst strĂ€ubte nur um sich dann sogleich wieder zu glĂ€tten. Der Silberne schien ihn nicht als potentielle Gefahr einzustufen.. das war schon mal gut. Auf seine Worte hin schlich sich ein selbstzufriedenes Grinsen auf seinen Fang. „HA! Ich WUSSTE, dass wir verwandt sind“ Er richtete seine Aufmerksamkeit auf die beiden Kameraden seines - wie er nun wusste - Onkels wĂ€hrend er dessen imposante Haltung samt erhobener Rute bis ins kleinste Detail imitierte. „Die Ähnlichkeit ist ja auch nicht zu leugnen, oder? ODER?“ So wie er nun dastand, sahen sie sich wirklich verblĂŒffend Ă€hnlich.. von der Schattierung des Fells abgesehen. Vermutlich glich KrĂąwa dem Spiegelbild des Helleren, so wie es auf einer tiefschwarzen SeeoberflĂ€che aussehen wĂŒrde.

Er schaffte es jedoch nicht lange, diese Position zu halten.. zu aufgeregt war er, sodass er seiner Freude einfach mit einem ungestĂŒmen Wedeln der Rute Luft machen musste. „Oh.. tut mir leid, ich hab deine Frage gar nicht beantwortet, Onkel ... “ Er machte eine Pause und legte den Kopf schief. „Wie ist eigentlich dein Name? Warte mal, hab ich mich ĂŒberhaupt vorgestellt?“ Lachend schĂŒttelte er sein flauschiges Haupt.. er war einfach zu aufgekratzt, dass er es tatsĂ€chlich zur Quelle seiner Herkunft geschafft hatte. „Also.. mein Name ist KrĂąwa. der jĂŒngste Sohn von Malak, deinem Ă€ltesten Bruder. Ich wĂŒrde Opa - und Euch natĂŒrlich - gerne kennen lernen“ Seine Augen sprĂŒhten förmlich vor Begeisterung, er ließ sich keineswegs davon beirren, dass ihn die Fremden nur stillschweigend musterten. Es konnte ja nicht jeder so extrovertiert sein wie er.

{ ist ganz ĂŒberdreht | freut sich ĂŒber die Ähnlichkeit zwischen Nodin und ihm | stellt sich endlich vor }


10.09.2019 15:12

Nodin

Drachenzorn

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
2 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
85 cm

Weitere
Aska, Calem

Spieler
Mocki



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Chesmol, KrĂąwa, (Juniper)



Irritiert starrte er den nur wenig JĂŒngeren an, der dennoch so viel welpenhafter wirkte als er selbst. Es musste an den unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Rollen liegen, die sie hatten einnehmen mĂŒssen. Vielleicht fĂŒhlte er sich daher erwachsener, als er eigentlich sein sollte. Aber im Moment kam ihm der andere einfach nur so verdammt 
 grĂŒn hinter den Ohren vor.

„Ich sehe da keine besondere Ähnlichkeit“, behauptete er kĂŒhl.

Und tatsĂ€chlich sah er die auch nicht, denn er selbst konnte sich ja nicht anschauen, bis auf ein flĂŒchtiges, gelegentliches Spiegelbild im Fluss vielleicht. Und was er da gesehen hatte war silberfarben wie Lannec, nicht schwarz wie seine Schwester.
Auch sonst kam bei ihm sichtlich weniger Begeisterung auf als bei seinem ungestĂŒmen ‚Verwandten‘. Der Name Malak sagte ihm zwar durchaus noch dunkel etwas, allerdings nichts besonders Gutes. Umgekehrt hatte er allerdings auch keinen Grund, an den Worten des Fremden zu zweifeln, denn woher sollte ein dahergelaufener Irrer all diese Namen kennen, wenn da nicht zumindest irgendwas dran war?

„Nenn mich nicht Onkel“, schnauzte er ihn an, diesen 
 diesen Krñwa. „Wir haben uns schon lange von dieser Sippe losgesagt. Meine Schwester ist meine Familie, sonst niemand.“

Wieso wollte er sie ĂŒberhaupt so dringend kennenlernen? Hatte er dafĂŒr etwa seine eigene Familie verlassen und viele Meilen zurĂŒckgelegt, nur um sich eine Abfuhr von Lannec beziehungsweise ihm selbst abzuholen? Oder hatte Malak ihn geschickt? Aber warum? Das alles machte einfach keinen Sinn. Eigentlich sollte er ihn direkt wieder verscheuchen, aber irgendetwas hielt ihn vorerst zurĂŒck.


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15.09.2019 11:21

KrĂąwa

searching for a legacy

Zugehörigkeit
auf der Suche

Alter
1 Jahr

GrĂ¶ĂŸe
84cm

Spieler
Shaty



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Nodin & Chesmol (& Juniper)



Der verwirrte Blick des Älteren ließ den KrĂ€hensohn schmunzeln.. doch seine abwehrenden Worte entlockten ihm ein unglĂ€ubiges Schnauben. Pfft, das glaubte er sich doch selbst nicht, oder?

„Puh.. unsere Augen mögen wie die von Lannec aussehen, aber ich befĂŒrchte die Sehkraft muss ich dann wohl eher von meiner mĂŒtterlichen Seite geerbt haben. Du bist ja blind wie ein Fisch“

Er ließ sich von der unterkĂŒhlten Haltung seines Onkels absolut nicht beirren und lachte - belustigt von seinem eigenen kleinen Witz - in sich hinein. Er war immerhin der Sohn des Griesgrams Numero Uno.. da lernte man mit sowas umzugehen. Die Zugeknöpftheit schien wohl tatsĂ€chlich genetisch bedingt zu sein, denn auch seine nĂ€chsten Worte waren nicht viel herzlicher. KrĂąwa gluckste leise ob des kleinen Ausbruchs des Silbernen.

„Okay, okay.. kein Grund gleich eckig zu werden." Es brannte ihm ein freches 'Onkelchen' auf der Zunge, aber er wollte es sich ja nicht gleich komplett mit dem Anderen verscherzen, also schluckte er es lieber hinunter. "Wenn Du mir deinen Namen verrĂ€tst, kann ich ja den verwenden“ UnbekĂŒmmert kratzte sich der dunkle JĂ€hrling hinter dem Ohr, konnte es jedoch trotzdem nicht ganz auf sich beruhen lassen. „Dein Neffe bin ich aber trotzdem. Eine KrĂ€he die bellt, ist immer noch eine KrĂ€he.. ob sie es nun wahrhaben will oder nicht“

Es dauerte eine Weile, bis die letzten Worte tatsĂ€chlich bei ihm angekommen waren und sein Dauer-Grinsen verblasste nun doch ein wenig. „Warte Mal.. was meinst du mit sonst niemand?“ Nun war er es, der den anderen irritiert anblickte. „Hast du nicht gerade gesagt, dass Lannec dein Vater ist? Oder habt ihr Euch von dem auch losgesagt?“ Das letzte Wort sprach er mit einem sarkastischen Unterton und hob dabei die Braue. Als ob man Blutsverwandtschaft so einfach wegreden konnte. Der Silber-RĂŒde war genau wie sein Vater.. noch ein Punkt, der wohl in der Familie lag.

{ lĂ€sst sich nicht einschĂŒchtern | ist ein wenig verwirrt von Nodins Aussage | sieht parallelen zwischen Nodin und Malak }


15.09.2019 20:52

Chesmol

verlorener Bruder

Zugehörigkeit
verruchter Haufen

Alter
3 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
85 cm

Weitere
Sunkmanitutanka, Midnight, Aelrun

Spieler
Midi



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Nodin & KrĂąwa



Ganz entgegen seiner Art schwieg Chesmol trotz des lĂ€cherlichen Auftritts JungrĂŒden. Allein oder mit anderen Wölfen zusammen, hĂ€tte er schon mit Worten auf diesen aufgeblasenen Floh reagiert. Oder es folgten bereits Taten. Dieser hibbelige, ĂŒbertrieben gut gelaunte Wolf ging ihm bereits seit seinem aufdringlichem Erscheinen auf die Nerven und was er sagte, verschlimmerte diesen Effekt. Da begrĂŒĂŸte er lieber ein Kennenlernen wie mit Juniper einst, sogar Noam verhielt sich dagegen harmlos. Wie konnte man derartig nervig sein?
Einzig Nodin veranlasste ihn zu schweigen. Ein Beweis dafĂŒr, dass Chesmol den jĂŒngeren in seiner neuen Position respektierte. Schon unter Lannecs FĂŒhrung lernte er viel zum richtigen Verhalten gegenĂŒber einem Leitwolf, obwohl er die Grenzen oft genug ĂŒberschritt und manches Mal dem Rauswurf nahe war. Selbst heute achtete er nicht alle Regeln, die ein normal aufgewachsener Wolf brav befolgte, wollte er dem anderen Wolf den höheren Rang nicht streitig machen. Chesmol lag nie daran einen höheren Rang einzunehmen, aber lebte lange nach seinen eigenen Spielregeln. FĂŒr ihn war das Leben ein grausames Spiel, das er auskosten wollte. Heute sah er die Dinge etwas anders, was ihn jedoch keinen völlig anderen Wolf werden ließ, aber die VerĂ€nderungen taten ihm gut. Auch steigerte es seinen Nutzen im Rudel. Doch gerade weil er noch immer er blieb, fiel es ihm bei aller Achtung vor Nodins Stellung schwer, die Klappe zu halten und untĂ€tig zu bleiben.
Mit zusammen gepresstem Kiefer, um die Kontrolle zu bewahren, stand er neben Nodin. Dieser fragte den fremden nach seinem Begehr und verschwieg Lannecs Tod. Chesmol hĂ€tte diesen Umstand gewiss bereits verraten und den aufgeblasenen Floh verscheucht. Oh wie gerne wĂŒrde er jetzt genau das tun. Angespannt grub er die Krallen in die Erde. Trotzdem musste er zugeben, dass ihm die Imitierung von Nodins Haltung zusagte. Aber leider meinte er die Haltung nicht ernst, denn schon kurz darauf ließ er sie fallen und machte mit seinem vorherigen Gehabe weiter. Damit verlor er den einzigen Pluspunkt in Chesmols Augen. Seine beteuerte Verwandtschaft mit Nodin und Lannec Ă€nderte daran nichts. Sollte ein gestörter Wolf wie dieser KrĂąwa zu Nodins Familie gehören, durften sie bloß hoffen, dass nicht noch mehr den Weg zu ihnen fanden.
Sogar Nodin riss fĂŒr einen kurzen Moment der Geduldsfaden. Immerhin fiel er KrĂąwa bloß wegen des gleichen Blutes nicht gleich um den Hals und hieß ihn herzlich Willkommen. Damit hĂ€tte Nodin jeglichen Respekt von Chesmol verloren, wĂ€re er plötzlich zu einem Kuschelwolf geworden. Die Vorstellung lenkte ihn ab und hinterließ ein kĂŒhles, amĂŒsiertes LĂ€cheln auf seinen Lefzen. Dieses wandelte sich zu einem hinterhĂ€ltigen. Langsam gab ihm KrĂąwa Futter, einzig die Sache mit Lannec wollte Chesmol gĂ€nzlich Nodin ĂŒberlassen. DafĂŒr respektierte er beide Wölfe zu sehr, als dass er Lannec in Dreck zog.
Kann dem mal jemand das Maul stopfen oder soll ich ihn zum Schweigen bringen? Anscheinend hat er nicht gelernt, die sĂŒĂŸe Schnute zu halten. Kaum merklich kippte Chesmols Kopf in Nodins Richtung, um zu signalisieren, dass er absolut keine Lust mehr auf ZurĂŒckhaltung hatte. NatĂŒrlich wusste er, dass er es dennoch tun musste, außer Nodin war es egal. Wie ganz nebenbei trat Chesmol einen Schritt auf KrĂąwa zu. Kalt fixierte er den fremden Wolf, zu lang fĂŒr einen unbedeutenden Blick. Eine Beschwichtigungsgeste fehlte völlig, vergaß der andere auch nur zu gut. Da nĂŒtzt ihm auch seine tolle Sehkraft nichts. Dumme KrĂ€he. Herablassend tadelte er den Jungwolf und grinste hĂ€misch. Vielleicht ließ Nodin ihn gewĂ€hren oder aber er rief ihn zurĂŒck. Chesmol hoffte auf ersteres.

[beobachtet schweigend | hat keine Lust mehr und ist genervt von KrĂąwa | will ein Spiel draus machen]



Hinter Mauern aus Angst,

16.09.2019 00:08

Nodin

Drachenzorn

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
2 Jahre

GrĂ¶ĂŸe
85 cm

Weitere
Aska, Calem

Spieler
Mocki



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Chesmol & KrĂąwa



Er reagierte nicht weiter auf das unsinnige GeplĂ€nkel. Sehkraft hin oder her, er sah da bis auf die Augenfarbe nun mal keine besondere Ähnlichkeit, wĂŒrde dieser Quasselstrippe aber auch kein weiteres Futter bieten. Stattdessen warf er seinem Begleiter einen warnenden Blick zu, denn auch fĂŒr Chesmols Eskapaden hatten er momentan keinen Nerv. Gleichzeitig verstand er ihn nur zu gut, denn der Schwarze redete in der Tat zu viel, dabei allerdings ohne die wirklich wichtigen Informationen rauszurĂŒcken.

"Wer hat dich geschickt? Oder willst du mir ernsthaft erzÀhlen, dass du uns einfach nur kennenlernen willst, weil wir so liebenswert sind?"

Er betonte das Wort 'kennenlernen' genauso sarkastisch, wie der Schwarze seinerseits das Wort 'lossagen'. Ha, niemand wollte sie einfach so kennenlernen, damit er hatte sich im Grunde doch schon verraten. Seine Familie bestand schließlich nicht gerade aus sonnigen GemĂŒtern. Und wieso ausgerechnet jemand aus Malaks Familienzweig plötzlich irgendein Interesse daran haben sollte, erschloss sich ihm erst recht nicht. Bevor er nun also seinerseits mit irgendwelchen Informationen herausrĂŒckte, und sei es nur sein Name oder Lannecs Schicksal, musste er zunĂ€chst wissen, welcher Auftrag hinter diesem seltsamen Besuch steckte. Waren die Sweet Nightmare etwa schlauer geworden und schickten jemanden, um sie auszuspionieren?


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