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Das Wetter schien die Situationen widerzuspiegeln. Aufgeheizt. Gefährlich. Doch wie sollte es auch besser werden? Hatten sie doch alle ihre Schlachten zu schlagen. Der zurückliegende Kampf… eine unklare Rangfolge, neues Rudel - wo zur Hölle sollte man da nur als Erstes hinschauen?

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Anderthalb Jahre sind seit dem letzten Plot vergangen. Es ist Mitte Juli und langsam erkämpft sich die Sonne ihren Weg an den Horizont. Bei düsterem, wolkenverhangenem Himmel herrschen drückende Temperaturen, welche den Wölfen nach dem gestrigen Kampf zusätzlich zusetzen.

seit: 17. Januar 2007
SWEET NIGHTMARE » Rollenspiel » b e t w e e n . h e a v e n . a n d . h e l l . » S e c h s t e s . J a h r . » Sommer » XX. Verbrannt » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor
Beitrag

Krâwa

searching for a legacy

Zugehörigkeit
auf der Suche

Alter
1 Jahr

Größe
84cm

Spieler
Shaty



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bei Ciel



Trotz seiner Bemühungen, seine Aufmerksamkeit alleine auf den hellen Rüden neben sich zu konzentrieren, schielte Krâwa doch immer mal wieder aus dem Augenwinkel zu den beiden Roten hinüber. Es brauchte wohl bedauerlicherweise mehr als eine Naturkatastrophe um die grenzenlose Neugier des Dunklen auf Eis zu legen. Es half auch nicht besonders, dass Ciel mehr laut dachte, als tatsächlich mit ihm zu sprechen.. obwohl dieser das bestimmt einzig und allein aus Rücksicht auf ihn tat. Der sensible Knirps hatte natürlich bemerkt, dass es dem Krähenprinzen schwer fiel sich auf ihn zu fokussieren und war wie immer so selbstlos, dass es fast weh tat. Krâwa war ja ein toller Freund. Schuldbewusst ließ er die Ohren kurz zur Seite fallen, bevor er beide nachdrücklich in die Richtung des Hellen drehte, damit er sich nicht wieder ablenken lassen konnte. Er hatte manchmal wahrlich immer noch die Aufmerksamkeitsspanne eines Welpen.

Ein zweifelnder Blick stahl sich in sein maskiertes Gesicht als der Zwielichtsohn beteuerte, dass ihm nichts fehlte. Prüfend ließ er seine eisblauen Augen über den schmächtigen Körper des Anderen wandern.. erst als dieser ihm demonstrierte, dass er mehr oder weniger schmerzfrei aufstehen konnte, entspannte sich sein Gesichtsausdruck ein wenig und er atmete erleichtert auf. Immerhin eine Sorge weniger. Die Erwähnung der braunen Fähe verzogen die Lefzen des Silberschwarzen automatisch zu einem Lächeln.. es war schon süß, wie die beiden immer zusammenklebten. „Ja, auch nach Vélya. Und Mi..“ Krâwa brach seinen Satz ab. Midnight, hatte er sagen wollen, bevor die Erinnerung daran, wie die dunkle Fähe mit zwei der Waldläufer-Welpen von ihnen getrennt wurden, mit voller Wucht zurück kam. Ein Kloß bildete sich im Hals des groß gewachsenen Rüden, doch er versuchte es mit einem Räuspern zu überspielen. Wenn er schon sonst keine große Hilfe war, dann wollte er zumindest stark bleiben.. ein Fels in der Brandung. Vielleicht hatten sie es ja geschafft. Sie und Juniper und all die anderen, die sie aus den Augen verloren hatten.. an dieser Hoffnung musste er festhalten.

Als er neu ansetzte, war seine Stimme belegt, doch er hoffte Ciel würde das dem Rauch in seiner Lunge zuschreiben. „Du hast Recht.. wir finden sie bestimmt.“ Er schaffte ein zuversichtliches Lächeln, das nur einen Hauch blasser wirkte als sonst. „Gute Idee.. mein Hals fühlt sich an, als hätte ich mit einem Haufen Kieselsteinen gegurgelt“ Krâwa wäre nicht Krâwa, wenn er nicht sogar in einer solchen Situation einen dummen Spruch und ein schiefes Lächeln auf den Lefzen gehabt hätte.

{ ist beschämt, dass seine Gedanken immer wieder abschweifen | ist erleichtert, dass Ciel unverletzt ist | erinnert sich daran, dass Midi in den Flammen verschwunden ist | lässt keinen Moment der Schwäche zu und scherzt halbherzig herum }


17.01.2020 21:18

TĂ­nwe

Sternenmeer

Zugehörigkeit
Sweet Nightmare

Alter
1,5 Jahre

Größe
65cm

Spieler
Shiva



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Corvin && Lilith



Tiefe, süße Erleichterung hatte die Sternenwölfin durchdrungen, als Corvin, der vergötterte große Bruder sich erhoben hatte, als er ihr damit bewiesen hatte, dass es ihm soweit gut ging. Und wie ging es Lilith? Der Brustkorb ihrer Schwester hob und senkte sich noch immer und ihr Atem beruhigte die junge Wölfin, die sich reckte und lang machte, als ihr Bruder zu ihr herüber kam. Er war so schön wie ihre Mutter ihn immer beschrieben hatte, mit den blauen Augen, von denen eines vom Mondlicht geküsst worden war. Ihr Bruder, der mit seiner Größe beinahe ihren Vater überragte. Instinktiv wollte sie die Nähe des Silbernen suchen, aber irgendetwas an der Art, wie er sie zu vor gemustert hatte, hielt sie davon ab, stattdessen blickte sie ihn nun aus ihren verschieden farbenen Augen an und richtete die Ohren auf, als er die Stimme an sie richtete.

“Nein“ krächzte sie und bemerkte jetzt erst wie sehr ihr Hals brannte und das ihre Lungen noch immer rasselten. “Mir geht es ganz gut soweit glaube ich, aber mein Hals brennt noch immer! Geht es dir gut, großer Bruder?“ Sie hatte ihn interessiert gemustert, aber ihm nicht ansehen können, ob ihm etwas schlimmeres passiert war. Liths Husten ließ sie schließlich den Blick von ihrem Bruder ab und ihrer Schwester zuwenden “ Lith“ kam es fast jammernd aus dem Fang der jüngeren und es war deutlich der Bruch in ihrer Stimme zu hören, die Erleichterung darüber, dass ihrer geliebten älteren Schwester nichts passiert war. Warum sie nicht auch bei Corvin so erleichtert gewesen war, nun das war ganz einfach, ihn hatte sie durch Erzählungen kennengelernt, ihn bewunderte sie, aber Lilith, liebte sie.

“Ich habe entsetzlichen Durst“ Gab die junge Fähe zu und schluckte, auch wenn das kaum noch wirklich möglich war, um ihren trockenen Hals irgendwie etwas zu befeuchten. Mühsam und mit schmerzenden Pfoten richtete sich die kleine Fähe zu ihrer vollen Größe auf und war überrascht um wie wenig sie ihren Bruder überragte. Als sie ihren Bruder und auch ihre Schwester nun intensiver betrachtete, konnte die junge Fähe sehen wie mitgenommen die beiden aussahen und wünschte es hätte eine Möglichkeit gegeben wie sie ihnen Wasser hätte bringen können.. Jetzt im Stehen konnte sie beinahe alle Wölfe sehen und war überrascht, dass es so wenige waren. Hatte ihre Mutter nicht immer von einem großen Rudel gesprochen, dass hier waren zwar noch immer einige Wölfe, aber irgendwie waren in ihrer Vorstellung hunderte Wölfe Teil der Sweet Nightmare gewesen.

“Wie viele Wölfe hier sind....“ brummte sie leise. Alle Wölfe um sie herum sahen so müde, so erschöpft, traurig und verloren aus, das es für die Silberne kaum zu ertragen war, sie wandte den Blick wieder ab und ihren Geschwistern zu.


19.01.2020 18:36

Manitu

Wesen der Ruhe

Zugehörigkeit
Waldläufer

Alter
6 Jahre

Größe
72 cm

Weitere
Chesmol, Midnight, Aelrun

Spieler
Midi



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VĂ©lya



Panisch schlug er die Augen auf. Erst, wenn sie das Feuer hinter sich ließen und alle in Sicherheit wussten, durfte er ruhen. Sein Fang schmerzte bereits vom Tragen des Welpen. Gefühlt nahm Asarims Gewicht mit der Zeit zu. Alleine schaffte es der Welpe nicht, vor dem Feuer zu fliehen. Es mangelte ihm an Größe, Geschwindigkeit und Ausdauer. Zumindest sie und Ahillea mussten es schaffen, nachdem sie bereits Panya und Touka an die Flammen verloren. Zwar versicherte er Silthrím, sie seien in besten Pfoten, doch wagte er keine allzu große Hoffnung zu hegen, dass Midnight mit beiden aus den Flammen entkam. Selbst wenn sie es mit Touka im Fang schaffte, musste Panya es auf eigenen Pfoten schaffen. Oder könnte es möglich sein, sie auf dem Rücken zu tragen? Nein, das erschien Manitu ehrlich unwahrscheinlich. Der Gdanke an dieses Szenario schmerzte ihn. Die Welpen gehörten für ihn zur Familie wie alle Waldläufer und ganz besonders, seitdem nur er, Silthrím und die vier Welpen blieben. Jetzt blieben zwei Welpen und Silthrím und er. Die letzten Waldläufer. Außer Skyrim, seine Söhne sowie Farcas kehrten bald zurück und fanden sie und das hoffentlich in Begleitung von Yazuac.
Beide Lungenflügel brannten vom Rauch und er hustete mehrmals. Dieses widerwärtige Gefühl in seiner Lunge sollte endlich verschwinden, ebenso wie das Stechen in seinem Hals. Hartnäckig blieb es, wo es festsaß und schien sobald nicht zu verschwinden. Angestrengt sog er die Luft seiner Umgebung ein. Zu seiner Überraschung ging dies viel leichter als erwartet. Frische Luft erfüllte ihn und befreite ihn ein wenig von dem Drang zu husten. Hier herrschte nicht der dicke, erstickende Qualm vor. Verwundert betrachtete Manitu seine Umgebung. Überall verteilt lagen, saßen oder standen Wölfe.
Ein herzzerreißendes Heulen zerschnitt die Luft und zwei weitere Wölfe stimmten ein. Das Lied der drei trug die Wehklage in die Welt hinaus. All ihr Gefühl von Verlust und Trauer lag in den unterschiedlichen Schwingungen der traurigen Harmonie. Mitfühlend lauschte der braune dem Heulen, außerstande selbst zu heulen.
Endlich begriff Manitu, dass sie das Feuer bereits hinter sich gelassen hatten. Er musste nicht länger um das Leben seiner Liebsten bangen, die er noch zu retten vermochte. Einzig der Verlust von Panya und Touka versetzte ihm einen neuerlichen Stich. Auch den Verlust der beiden Verruchten bedauerte er sehr, zumal er Midnight von früher kannte. Einst gehörte sie den Waldläufern an, ehe sie zu den Verruchten wechselte. Bis heute wusste nicht, wieso sie das Rudel verließ. Ihr schien es gut zu gehen, doch etwas musste sie zum Gehen bewogen haben. Aber eine Antwort auf diese unausgesprochene Frage nahmen die Flammen mitsamt der Fähe mit. Sicher, da waren noch andere Verruchte. Allerdings brannte es Manitu auch nicht so sehr auf der Seele, dass er andere damit belästigte und schon gar nicht direkt nach dem Feuer. Die Prioritäten lagen an ganz anderer Stelle.
Müde suchten seine Augen die nähere Umgebung ab. Zu seiner Erleichterung entdeckte er Silthrím zusammen mit den Welpen. Gerade ging eine schwarze Fähe von ihnen weg. Die Schwarze wirkte sehr präsent. Könnte es sich dabei um eine Leitwölfin handeln? Seines Wissens nach müsste das in dem Fall Maeva sein, eine recht junge Fähe.
Langsam erhob sich Manitu. Seine Muskeln brannten von dem gehetzten Lauf. Die Flucht forderte ihren Tribut. Besonders in seinen rechten Vorderlauf zog der Schmerz beim Aufstehen. Die alte Verletzung, er spürte es ganz genau, wurde schlimmer. Schon vor dem Feuer lahmte er hin und wieder auf diesem Bein, besonders nach großen Jagden. Die Zeit machte es nur schlimmer. Manitu wusste, dass diese Verletzung ihn sein restliches Leben begleiten wird. Allmählich kehrte auch in seinen restlichen Körper das Gefühl zurück. An manchen Stellen versenkte das Feuer sein Fell und hinterließ leichte Verbrennungen. Diese schmerzten, doch heilten sie mit der Zeit.
Behutsam ging er ein paar Schritte, um erst mal zu testen, ob alles funktionierte oder er Probleme hatte. AuĂźerdem musste er sich den Untergrund erst einmal vertraut machen. Nodin, der Leitwolf der Verruchten, sprach von einem Sumpf. War ein Sumpf einem Moor gleichzusetzen? Denn genau so stellte er sich ein Moor vor, wie Numa es ihm einst beschrieb. Manitu betrat zum ersten Mal in seinem Leben ein feuchtes, matschiges Gebiet wie dieses. Immer wieder gab der Boden unter seinen Pfoten nach und er suchte nach gut passierbaren Wegen.
Beim Wasserloch ein paar Schritte weiter, so man es nennen wollte, senkte er sein Haupt und trank gierig, bis der erste Durst gelöscht war. Kurzzeitig kühlte es seine brennende Kehle und er genoss dieses Gefühl.
Eigentlich beabsichtigte er, den Weg zu Silthrím einzuschlagen. Allerdings lag ein anderer Wolf am gleichen Wasserloch, an dem er stand und trank ebenso gierig wie er das kühle Nass. Die Beschaffenheit des Wassers interessierte sie ebenso wenig wie ihn. Neugierig musterte er sie. Er kannte sie nicht und seine Nase verriet ihm nicht viel. Noch übertönte der Rauchgeruch viele andere Gerüche.
Hallo. Geht es dir gut?, fragte er besorgt mit ruhiger, kratziger Stimme. Hier waren sie alle einfach Wolf und er würde jedem helfen, der Hilfe benötigte. Silthrím schien soweit wohlauf, aber diese Fähe machte einen etwas seltsamen Eindruck, als können sie kaum etwas sehen.

[gedanklich im Feuer | erkennt, wo er eigentlich ist | beobachtet | geht trinken und bemerkt VĂ©lya | spricht sie an]


19.01.2020 20:24

VĂ©lya

Funkenflug

Zugehörigkeit
Verruchte

Alter
3 Jahre

Größe
71cm

Weitere
Ahillea, Silthrim

Spieler
Darky



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Manitu



Wieder und wieder tauchte die Zunge hinein ins Kühle, welches hinab die Kehle ran und dann zu etwas wenigerem Durst führte. Wie gut das tat, nahm sie erst nach den paar Schlucken war, auch dass sich jemand neben sie gesellte um ebenfalls zu trinken. Offenbar war hier etwas Größeres. Nur Schemen erkannte Vélya, die versuchte immer wieder ihre Augen zu zukneifen, durch das stechende Brennen aber davor kapitulierte.
Dann wurden Worte an sie gerichtet. Ihre Ohren zuckten, sie hörte auf das Wasser zu schöpfen und richtete ihren Kopf etwas auf. Das Fell war leicht versenkt, ihr Gesicht schien etwas aufgedunsen zu sein, etwas dick von den Verbrennungen. Deshalb schien sie auch nicht gut sehen zu können, da die Flammen ihr Gesicht trafen und so ihre Augen zugeschwollen waren.
Vélya hoffte inständig, das keine bleibenden Schäden an ihren Augen waren, das sie nur eine Zeit zum Regenerieren brauchte, zum Ausruhen, ehe sie wieder ihren Bruder und all die anderen in ihren Farbenpelzen erkannte.

Da sie aber immerhin umrisse verschwommen war nahmen, wusste sie, dass der Wolf zu ihrer Seite sie ansprach. Kurz nickte VĂ©lya.
Aus dem Nicken wurde dann aber eine KopfschĂĽtteln und dann ein leichtes winseln.

“Ich kann kaum was sehen… da war dieser Baum, der mit dem Feuer vor mir niederkippte und eine Freundin unter sich begrub. Ich konnte noch abbremsen, aber jetzt sehe ich nichts mehr…“ sie schien es vor zu tragen, als sei nichts geschehen, als wäre ihre Freundin nicht erschlagen und verbrannt worden, sondern würde gleich neben ihr erscheinen. Erst als sie es langsam realisierte, als ganz langsam, schleichend, das Wissen um die Wörter hoch kamen, schluckte Vélya den aufkeimenden Schmerz.

Ihre Stimme schien rau, kratzig und sehr heiser. Sie hatte MĂĽhe zu sprechen, verstand man die Worte wenigstens gut?
Ihr Gesicht fühlte sich an, als würde es demnächst Platzen. Es tat weh und ihr war warm. Beinahe heiß. Langsam legte sie den Kopf zwischen den Pfoten und machte sich flach auf dem Torfboden, der kühlte und wässerte. Vermutlich hatten alle genauso schmerzen an den Pfoten wie sie?

“Geht es den anderen gut?“ fragte die sich hier fremd fühlende Fähe auf eigentlich Heimischen Grund den ihr Fremden. Sie schien schüchtern, oder waren es nur die Nerven? Würde sie gleich zusammenbrechen?

[bekommt mit das wer da ist | wendet ihr verbranntes Gesicht zu Manitu | erkennt ihn nur schemenhaft | angeschwollenes Gesicht mit versenktem Fell und geschwollenen Augen | fragt nach den anderen]



20.01.2020 15:21

Ciel

filled with anxiety

Alter
1,5 Jahre

Größe
73cm

Weitere
Numa

Spieler
Morti



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bei Krâwa




Krâwas Lächeln als er Vélya erwähnte ließ Ciel beinahe die Augen verdrehen, worüber er sich sogleich wunderte. Es fühlte sich irgendwie falsch an nach allem was passiert war so wie immer zu reagieren, andererseits grinste sein Freund auch schon wieder von einem Ohr zum anderen worfür er sehr dankbar war. Gerade war das Lächeln des Schwarzen allerdings verschwunden. Ciel musterte ihn prüfend. Was hatte er sagen wollen? Vélya und Mi... Midnight. Ja, das war die einzige Option, das war der Name den Krâwa hatte aussprechen wollen. Ciel schloss für einen Moment die Augen. Auch das Räuspern seines Freundes konnte ihn den Ausdruck in dessen Seelenspiegeln nicht vergessen lassen. Hatte er Midnight sterben sehen?
Schmerzlich wurde Ciel bewusst, dass er sich nicht erinnern konnte was während der Flucht geschehen war. Maeva und Nodin hatten zwei Welpen der Waldläufer getragen und waren später durch einen umstürzenden Baum von der Gruppe getrennt worden... aber was war danach geschehen? Wie lange waren sie noch gelaufen?

Die Ungewissheit schmerzte, aber sie trieb Ciel auch an sich zu beeilen. Er wollte los, wollte nach Lilith und Vélya suchen und sehen wer es noch geschafft hatte. Krâwas zuversichtliches Lächeln war ansteckend und ließ den Hellen die Angst jemanden möglicherweise nicht zu finden, hinunterschlucken.
"Na dann los", drängte er und gab Krâwa einen sachten Kopfstoß in die Seite bevor er sich zu dem Wasserloch umdrehte aus dem er auch zuvor schon getrunken hatte. Es war morastig und von Pflanzen durchwachsen aber das war Ciel egal.

Als er seinen Durst gestillt hatte starrte er noch einen Moment hinab auf die Pflanzen die sich unter der Wasserfläche bewegten. Eine Idee kam Ciel in den Sinn der er sogleich nachkam. Er streckte den Kopf vor und tauchte sein Gesicht in das schmutzige Wasser bis es ihm in die Augen floss. Es brannte und kühlte zugleich. Dann zog er den Kopf ruckartig zurück und schüttelte sich das Wasser aus den Pelz. Das Brennen veranlasste ihn dazu noch mit den Pfoten die Augen zu reiben und kurz bereute Ciel seine Idee. Als er die Augen wieder öffnete und sich zum Gehen wand, bemerkte er aber, dass er besser sehen konnte als zuvor.

So gut es ging überblickte er den Platz und musterte jeden Wolf den er sehen konnte, bis sich Krâwa an seine Seite gesellte.
"Kannst du jemanden erkennen?" Fragte Ciel noch, als er sich in Bewegung setzte. Der Schmerz in den Pfoten war deutlich spürbar und daneben machte ihm auch das Halten des Gleichgewichts ein bisschen Probleme, aber nicht so, dass er nicht hätte gehen können.


( macht sich zusammen mit Krâwa auf die Suche nach Lilith und Vélya )


21.01.2020 10:24

Ahillea

Elfenglanz

Zugehörigkeit
Waldläufer

Alter
12 Wochen

Weitere
VĂ©lya, Silthrim

Spieler
Darky



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Asarim & Silthrim & Ahillea



Es kam keine Reaktion von Asarim. War sie so tief am Schlafen, oder waren da die… Nein, Ahillea wollte das nicht in ihr Köpfchen bekommen. Sie wollte, dass sie schlief. Ende.
Mutters Zunge wusch ihr Fell, das ganze schwarze Zeug das noch an ihr haftete. Was war das nur?
Ein Husten rollte ĂĽber die kleinen Lungen hinfort, lieĂź sie krĂĽmmen und den Schmerz nach vorne aus ihrem Maul husten. Angst kroch dabei.

“Mama…“ winselte sie, suchte wie früher nach ihrer Nähe, obgleich sie schon groß waren. “Ich hab solchen Durst!“ Lea und Asarim waren bereits entwöhnt von der Muttermilch, Manitu hatte ihnen vor dem ganzen viel Jagen gezeigt und das konnten sie auch schon fressen, auch wenn Mama und er lieber alles ausbrach, was sie von den Jagdzügen mit nahmen.

Manitu war in letzter Zeit zu einem tollen Onkel geworden. Sie hörte ihm gerne zu, auch wenn er nicht so tolle Geschichten erzählen konnte wie Onkel Farkas, oder Ahillea hatte noch nicht richtig danach gefragt?
Ihre inzwischen braunen Augen suchten zwischen all den keuchenden, liegenden Leibern den groĂźen Braunen, fand ihn aber nicht.

“Wo ist Onkel Manitu? Was… was ist passiert Mama?“ fragte sie, legte die Ohren in den Nacken, als ihre Mutter sie über den Kopf ableckte.



(hat Durst, fragt nach was passiert war, macht sich Sorgen um Asarim)


22.01.2020 10:44

Chesmol

verlorener Bruder

Zugehörigkeit
verruchter Haufen

Alter
3 Jahre

Größe
85 cm

Weitere
Sunkmanitutanka, (Midnight)

Spieler
Midi



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Numa



Der Moorboden unter seinem Leib war angenehm kühl im Gegensatz zu dem von Feuer erhitzten Erdboden mit brennenden Sträuchern und Gräsern. Erleichtert stieß er den Atem aus und zum ersten Mal, seit dem sie den Flammen entkamen, spürte er, wo er lag. Tatsächlich schafften sie es in heimische Gefilde zu flüchten. Wenige Wochen lag es zurück, seitdem sie dieses Revier verließen und in den Kampf gegen die Sweet Nightmare zogen. Seither lebte sie im einstigen Revier. Am letzten Tag landeten alle in diesem einstigen Revier der Verruchten. Sweet Nightmare, Waldläufer und Verruchte. Gezwungen von einer Naturgewalt trieb es sie zusammen. Allerdings gingen einige auf dem Weg in dieses Revier verloren, darunter die von Chesmol geliebte Fähe.
Warum? Warum musste Juniper ihr Leben dafür geben, dass ich überlebe? Wie das Eingeständnis für eine Tat, die er bitter bereute, waberten diese Gedanken durch seinen Kopf. Eine Schuld, die er selbst erst entstehen ließ. Aus seiner Sicht hätte er Juniper retten müssen, den Baum für sie abfangen. Aber es war Juniper, die ihn wegstieß und sein Leben rettete. Sie opferte ihr Leben. Das zu erkennen fiel ihm leicht. Es zu akzeptieren und in Frieden damit zu leben, schien ihm unmöglich. Sie hätte es viel mehr verdient weiterzuleben.
Mit schwerer Zunge erzählte er Numa in wenigen Worten von dem, was ihn bedrückte. Diese Worte über die Lefzen zu bringen und laut auszusprechen, fühlte sich erstaunlich erleichternd an. Er hätte auch warten können, bis er auf Vélya traf, um mit ihr darüber zu reden. Juniper und Vélya unternahmen viel, zusammen mit dieser Midnight, die ebenfalls in den Flammen verschwand. Seiner Schwester fehlte Juniper ganz sicher ebenfalls, halt auf eine andere Art. Davon ging Chesmol jedenfalls aus. Numa wusste jedoch genug und er wusste nicht, ob er wirklich mit Vélya darüber reden wollte. Es schien ihm eigenartig. Außerdem brauchte sie bei allem Mut, den sie aufbieten konnte, eher Hilfe als er. Dieses Denken saß fest in seinem Kopf. Er musste einfach vermeintlich schwächere Wölfe beschützen. Selbst jetzt, da er selbst die Pfote nach Hilfe streckte und an Numa hing, hielt er an diesem Verhalten fest.
Nach einer hilflosen Antwort, in der jede Menge Mitleid steckte und Chesmol ein willkommenes gefühl von Nähe vermittelte, legte sich der helle zu ihm. Normal hasste er Mitleid, aber dieses von Numa war anders. Bei Numa steckte noch etwas darin, das er nicht zu benennenen vermochte. Die nächsten Worte trafen ihn hart und verunsicherten ihn. Wie sollte er das verstehen? Irritiert hob er den Kopf ein Stück an, während Numa wegsah. Das erkannte er trotz der leicht verschwommenen Sicht. Langsam wurde es besser mit dem Sehen.
Das macht doch keinen Sinn. Mich hätte der Baum treffen sollen. Wenn hätte ich sie retten müssen, nicht umgekehrt!
Unsicherheit und Zweifel schwangen in jedem Wort mit, das er versuchte voller Überzeugung zu sprechen und Numa eines besseren zu belehren. Dieses Vorhaben misslang in voller Länge. Das merkte er selbst und rollte sich verzweifelt ein. War er das? Der selbstbewusste Rüde, der anderen übers Maul fuhr und von nichts kleinzubekommen war? Irgendwo in den Flammen schien dieser Wolf verloren gegangen zu sein. Ob er den Weg zurück an die Oberfläche fand? Chesmol hegte daran große Zweifel. Im Moment kannte er nur den Schmerz des Verlusts. Die Gewalt unvertrauter Gefühle überwältigte ihn.

[nimmt den Untergrund wahr | denkt ĂĽber Juniper nach und spricht mit Numa | fĂĽhlt sich selbst verloren]



22.01.2020 22:16

Corvin

Junger Narbenwolf

Zugehörigkeit
Sweet Nightmare

Alter
4 Jahre

Größe
83 cm

Spieler
Sarah



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Lillith – Corvin – Tinwe



Großer Bruder…
Immer wieder hallten die Wörter in Corvins Kopf wider und in seinen Ohren begann es zu rauschen. Alles in ihm pulsierte. Er fühlte sich teils gelähmt und teils hyperaktiv. Da wo noch eben die Gefühlslosigkeit oder besser Unwissenheit gewesen war, da war nun etwas anderes. Die Wut und die Enttäuschung überdeckten mit einem Mal, den winzigen Funken an Verbundenheit, welcher eben noch dagewesen war. Er hörte die wenigen restlichen Worte der Fähen nur noch dumpf, nahm sie nicht wahr und konnte sie weder erfassen noch verstehen. Ein kleiner Teil von ihm war zwar froh, dass es ihnen gut ging und sogar glücklich darüber endlich eine seiner Geschwister kennenzulernen, aber der viel größere Teil war wütend, furchtbar enttäuscht und verletzt. Dieser Teil gewann je länger er dort lag die Oberhand. Corvin war plötzlich innerlich taub für Lilith und Tinwe geworden.

Großer Bruder…
Sie war nicht seine Schwester, auch wenn sie die Tochter seiner Eltern war und er es nicht leugnen konnte und würde, so war sie dennoch nicht seine Schwester. Sie hatte nicht das Recht ihn so zu nennen. Eigentlich freust du dich doch auch… flüsterte da etwas in ihm, aber sofort wurden diese Worte von den anderen, viel wütenderen Worte verdeckt.
Corvin fühlte sich nun auch noch verraten, verstand nur selbst nicht richtig warum. Plötzlich fragte er sich:
Warum hat Tante Shiva mich nicht einfach in diesem Feuer sterben lassen?! Lillith hat doch alles was sie möchte… Sie hat ihre neue Familie, wozu braucht sie dann noch mich…
Er wusste eigentlich selbst, dass diese Gedanken bescheuert, gemein und unfair waren, aber manchmal konnte man seine Gedanken einfach nicht ändern.
Corvin legte seine Ohren, in Gedanken versunken, an den Kopf und bettete diesen auf die Pfoten und schaute extra in eine andere Richtung. Sie sollten ihn nicht ansehen, denn er fühlte sich selbst nicht wohl in seinem Fell und hatte Angst, dass er explodieren würde, wenn er Tinwe noch länger ansah. Außerdem schämte er sich für seine Gedanken und für seine Wut, eigentlich wollte er froh sein, dass er und sie überlebt hatten und sollte sich auch glücklich schätzen, aber diese Gefühle waren verblasst. Denn hier warteten immer neue seelische Schmerzen auf ihn und er wusste nicht, ob er sie bewältigen und aushalten konnte und wollte. Bisher hatte er immer die neuen Welpen von Shatifa und Mortanius verdrängen können. Sie hatten für ihn keine Gestalt gehabt und auch wenn er sich für sie in einem Gespräch mit Lilith interessiert hatte, war dies nur gewesen, um ihr… Ja, was eigentlich, der Rüde war sich selbst nicht mehr sicher. Corvin litt still, er wollte nicht reden, denn dann würde er bestimmt etwas sagen, dass ihm hinterher leid tun und die anderen Beiden verletzen würde.

Eine kleine winzige Stimme in ihm fragte sich, warum er überhaupt Rücksicht nahm. Dies hatten seine Eltern doch auch nicht getan und Lilith war damals auch einfach gegangen. Das aber hatten sie geklärt. Er wollte sie nicht vergraulen, außerdem liebte er sie sehr... Aber dennoch…Gerne wäre er einfach aufgestanden und gegangen, nur um nicht mehr dieses Gefühlschaos zu haben. Corvin wusste einfach nicht was er tun sollte, denn er wollte auch seine Schwestern nicht alleine lassen, so sehr er sich auch verraten und verletzt fühlte, wollte er sie dennoch nicht mit den Verruchten alleine lassen. Denn schließlich war sie seine Schwester und eigentlich mochte er ihr Aussehen, ihre Stimme, so kratzig sie auch noch wahr und ein kleiner Teil von ihm hatte sie jetzt schon lieb gewonnen. Aber dieser Teil hatte einfach keine Macht. Er nahm nicht richtig wahr, dass Tinwe aufstand, denn im Augenblick war er in sich gefangen.

Großer Bruder…
dachte er wieder und mit einem Mal war da noch etwas. Angst… Angst allein gelassen zu werden. Angst davor, dass sie Lilith mit nach Hause nehmen würde… Dann wäre er allein… Er würde nicht mitgehen, nicht mitwollen… Er konnte die Anderen doch nicht verlassen. Aber wer war da eigentlich noch… Traurig erkannte er, dass es eigentlich nur noch Numa und Isak waren… Plötzlich fragte er sich, was ihn eigentlich noch hier hielt, er könnte die beiden Rüden auch zu Shatifa und Mortanius mitnehmen und dann konnte sie dort alle gemeinsam leben… Das fühlte sich aber auch nicht richtig für ihn an, warum sollte er zu seinen Eltern zurückkehren, wenn sie es nicht taten. Sie hatten es nie getan nicht, nicht einmal sein Vater für eine kurze Zeit alleine… Nicht einmal, als sie von dem Kampf und Kasukas Wunden erfahren hatten… Aber Corvin war damals auch gegangen, noch heute bereute er diesen Schritt… Sein Empfang als er zu den Sweet Nightmare zurückkehrte war so herzlich gewesen…Dastan, Kahina, Lucigar und Rui hatten ihn abgeholt und empfangen. Kahire und Cyan waren auch dort gewesen, weil sie zurückgekommen waren und nun… Nun waren sie alle fort… Rui war gegangen, Kahire und Cyan nach dem Kampf plötzlich verschwunden, Kahina im Feuer verschollen und Lucigar… Sein Onkel war im Kampf gestorben… Corvin hatte sich noch nie umgeben von so vielen Wölfen so sehr allein und verlassen gefühlt. Wie sollte und konnte es nur weitergehen?!
Plötzlich erhob Corvin sich ebenfalls, seine Pfotenballen taten weh, seine Narbe am Ohr brannte ein wenig und sein Kopf fühlte sich schwer an. Sein ganzer Körper wollte sich wieder hinlegen und die Augen schließen. In der bescheuerten Hoffnung, dass alles nur ein böser Traum war, wenn er erneut aufwachen würde. Sein Hals brannte und fühlte sich genauso rau an, wie seine Stimme geklungen hatte. Er schaute Tinwe an und dann zu Lilith, fast entschuldigend legte er die Ohren an, da er wusste, dass sie ihn nicht verstand und das sie bestimmt erzürnt sein würde. Aber er… Er fühlte sich verletzt und traurig… Er wollte Antworten und hatte Angst verlassen zu werden, fürchterliche Angst am Ende für immer allein zu sein. Seine Stimme klang hart und abweisend, der Rüde sprach aber sehr leise, denn er wollte keine Aufmerksamkeit auf sie lenken:

„Warum bist du hier?! Willst du Lilith mitnehmen?! Damit ich wieder alleine bin?

Er hatte Tinwe in die Augen gesehen und musste nun auch noch dem Drang widerstehen nach ihr zu schnappen, sein Nackenfell war aufgestellt. Plötzlich bemerkte er selbst diese harte Drohgebärde und wie falsch und unfair sie doch war. Der kleine Teil, der sich über Tinwe freute, der froh war das sie hier war und der sie kennenlernen wollte, weil er sie jetzt schon mochte drängte sich nach vorne. Sein ganzer Körper fiel plötzlich in sich zusammen und dann bewegte sich seine Rute zwischen seine Hinterläufe und traurig senkte sich sein Haupt, seine Stimme wirkte mit einem Mal tieftraurig und leise flüsterte er:

„Verzeih mir…“

Corvin drehte sich um, weg von den beiden Fähen und entfernte sich sehr langsam. Er war sehr niedergeschlagen, er ging in Richtung einer einsamen Wasserpfütze. Er wünschte sich, dass die beiden Fähen nachkommnen und ihm verzeihen würden. Nichts wünschte er sich sehnlicher. Seine Schritte waren sehr langsam, denn seine Pfotenballen waren auch immer noch sehr empfindlich und taten weh.

[schweigt | ist in seine Gedanken versunken | erhebt sich | sieht entschuldigend zu Lilith | fährt danach Tinwe an | bereut diese sofort | fällt in sich zusammen | entfernt sich sehr langsam von den Beiden und geht zur nächsten Wasserpfütze]


25.01.2020 13:43
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