Geschehnisse

Wegweiser

Informationen


Das Wetter schien die Situationen widerzuspiegeln. Aufgeheizt. Gefährlich. Doch wie sollte es auch besser werden? Hatten sie doch alle ihre Schlachten zu schlagen. Der zurückliegende Kampf… eine unklare Rangfolge, neues Rudel - wo zur Hölle sollte man da nur als Erstes hinschauen?

»»» weiterlesen

Anderthalb Jahre sind seit dem letzten Plot vergangen. Es ist Mitte Juli und langsam erkämpft sich die Sonne ihren Weg an den Horizont. Bei düsterem, wolkenverhangenem Himmel herrschen drückende Temperaturen, welche den Wölfen nach dem gestrigen Kampf zusätzlich zusetzen.

seit: 17. Januar 2007
SWEET NIGHTMARE » Rollenspiel » b e t w e e n . h e a v e n . a n d . h e l l . » S e c h s t e s . J a h r . » Sommer » XX. Verbrannt » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | Thema zur Szenenübersicht hinzufügen
(Benutzer im Thread aktiv: 1 Besucher)
Seiten (11): « erste ... « vorherige 10 [11] Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag

VĂ©lya

Funkenflug



  zitieren •• ändern •• melden •• IP ansehen •• UP

Chesmol



Die kleine braune Fähe dachte nicht daran, von ihrem Bruder abzurücken. Eher spürte sie, wie er bei der zur Sprache kommen von Junipers ableben, sich versteifte, was Vélya nur noch mehr zum Anlass nahm, ihn fester an sich zu drücken. Vielleicht brauchte er diese körperliche nähe nicht, vielleicht wusste er nicht, wie man damit umging. Vélya war das in diesem Moment vollkommen egal. Sie brauchte das jetzt, sie wollte jetzt ihren Bruder bei sich wissen, ihn spüren, wo sie ihn doch so wenig sehen konnte. Seine Wärme, sein Leben. Sie brauchte das, so egoistisch dies war, um sich bewusst zu machen, dass er und sie noch am leben waren. Auch wenn die Trauer sie innerlich zerriss und sie am liebsten tagelang geweint hätte, versuchte die ängstliche kleine Fähe wenigstens das zu schlucken und ihr schluchzen zu unterdrücken. Vélya wusste nicht, wie lang sie ihn so hielt... oder er sie. Sein Nie Wieder halte jedoch im vollen Klang in ihr wieder und es tat verdammt weh.
Irgendwann ließ sie ihn jedoch los, trat ein schritt zurück und blickte leicht neben den dunklen Brummkopf. So dicht vor ihm, konnte sie immerhin schon seine Konturen sehen und ein bisschen die Mimik. Nichts war klar, alles schien wie durch dichten Nebel vor ihr zu liegen, aber Vélya glaubte, dass ihre Sehkraft bald schon zurück kam. "Und..." begann sie nachdem ihre Stimme beinahe wieder brach. "... Was wird jetzt mit uns geschehen?" Sie wollte keinen weiteren Kampf mehr, das hätte Juniper nicht mehr verkraftet. Außerdem mochte sie Ciel sehr und der würde bestimmt nun bei seinen Geschwistern verweilen. Vélya ahnte, dass wenn Maeva hier weg gehen wollte mit Nodin, Chesmol ihnen folgen würde. Was machte sie dann? Vélya wollte diese Verzweiflung von sich weg schieben, trotz allem hatte sie angst davor, was geschehen würde. Chesmol wäre loyal den beiden Geschwistern gegenüber. Nicht aber ihr. Sie aber konnte ihn nicht alleine lassen. Aber Ciel... diese Gedanken hatten Zeit bis Chesi ihr etwas entgegen bringen konnte.



17.12.2021 19:53

Chesmol

verlorener Bruder

Zugehörigkeit
verruchter Haufen

Alter
3 Jahre

Größe
85 cm

Weitere
Sunkmanitutanka, (Midnight)

Spieler
Midi



  zitieren •• ändern •• melden •• IP ansehen •• UP

VĂ©lya



Der Druck von Vélyas Körper an seinem verstärkte sich, kaum erstarrte er in seiner gesamten Haltung. Doch er nahm diese Berührung an und hieß sie sogar willkommen. Ihm fehlte es an einer Erklärung, aber ausgerechnet Vélyas Berührung hielt ihn in der Realität. Spielte es überhaupt eine Rolle, wer ihn berührte, damit er in der Realität blieb? Womöglich nicht. Das änderte nichts daran, dass gerade Vélya bei ihm war, die Juniper ansprach und ihn hielt. Oder hielt er sie? Zumindest durfte sie dieses Thema anschneiden. Sie litt ebenfalls. Irgendwo in den tiefen seines Bewusstseins wusste er das und begann es zu verstehen. Vermutlich hätte Juniper ihm etwas gehustet, wenn er anders reagierte. Er lernte die andere Seite der eigentlich stets fröhlichen, unbeschwerten Juniper gut kennen. Wer weiß, wie viele vom Rudel diese Seite ebenfalls kennenlernten.
Die Berührung ihrer beider Körper schien eine Ewigkeit anzuhalten. Chesmol eilte es nicht, das zu ändern. Vélya war es, die sich von ihm löste und einen Schritt zurücktrat. Es folgte ein Moment des Schweigens, den seine Schwester mit einer schwer zu beantwortenden Frage brach. Wieder entstand ein Moment der Stille. Nachdenklich schweifte sein Blick über die verbliebenen Sweet Nightmare und Ciel, der wohl zu ihnen gehörte. Sein Blick schweifte weiter zu den wenigen Wölfen der Waldläufer, über Maeva hinweg und schließlich zurück zu Vélya. Nur Numa machte er nirgendwo aus. Ob er sich ein wenig zurückgezogen hatte? Sollte er nicht bald wieder auftauchen, würde Chesmol höchst selbst nach ihm suchen. Jedenfalls wird er nicht wie dieser Idiot Nodin zurück in die Flammen gerannt sein. Numa hiel Chesmol davon ab, diese Dummheit zu begehen. Von daher schien es dem Rotpelz recht abwegig.
Wenige…, ging es ihm durch den Kopf. Nicht nur wenige Waldläufer. Von keinem der drei Rudel blieben viele Wölfe übrig. Was Maeva so richtig durch den Kopf ging, wusste er nicht. Okay, er kannte ihre Idee, dass sie die Rudel übernehmen wollte und dafür auf ihre ganz eigene Art Sorge tragen wollte. Bisher unternahm sie dafür nicht viel und er hatte keine Anweisungen erhalten. Zugegeben, er benötigte keine Anweisung, um kein Kuschelwolf zu sein – ganz gleich, wie er eben mit Vélya an seiner Schulter wirkte. Allerdings erschien es ihm recht eindeutig, dass es nur noch der Form nach drei Rudel gab. In Wahrheit war es das Klügste, wenn sie kooperierten und wenn es ein Zweckrudel wurde. Wozu weiterhin in drei Rudel aufteilen, wenn eh keins mehr richtig bestand. Ganz gleich, was seine Leitwölfin unternahm – und bisweilen verspürte er kein Bedürfnis, irgendeinem der anderen Wölfe zu folgen. Da erschien ihm die Bezeichnung „Zweckrudel“ ganz passend. Obwohl er keinen persönlichen Groll gegen einen der Wölfe der anderen beiden Rudel hegte, so gehörte er sicher nicht zu den Gutwölfen und freute sich über einen netten Plausch über das Wetter. Gewiss nicht. Die einzig gegenteilige Ausnahme bildete Numa, in dem er seinen nie gekannten Bruder fand.
Wir werden weiter leben. Im Moment erscheint es mir am sinnvollsten, wenn wir alle zusammenbleiben. Keine weiĂź, ob es mit dem Feuer wirklich bereits vorbei ist oder welche anderen Gefahren dank des Feuers auf uns lauern.
Wäre er ganz allein, wie früher, wäre ihm eine größere Gruppe alles andere als willkommen. Aber zu dieser Zeit gab es keine Wölfe, die ihm etwas bedeuteten. In diesem Sumpfgebiet hielten sich gleich drei auf: Vélya, Numa und Maeva.



20.12.2021 01:09

Corvin

Junger Narbenwolf



  zitieren •• ändern •• melden •• IP ansehen •• UP

Familienverabschiedung



Krâwa schaute Lilith an und nickte in seiner typischen unerschütterlichen Art, wie als ob er sagen wollte, wir werden dort sein. Als Corvin dazukam wirkte der Schwarze eher unbegeistert, wie als ob er ihm noch übel nehmen würde, dass er Tinwe so angefahren hatte. Aber das war ihre Sache entschied der Rüde schließlich. Es überraschte ihn eher, dass Corvin auch das Wort an ihn richtete, bisher hatten sie fast gar nichts miteinander zu tun gehabt. Krâwa schaute ihn verwirrt an, als er meinte, dass er gut auf Tinwe aufpassen sollte, war das nur Besorgnis oder war da auch eine Spur Drohung in seiner Stimme. Krâwa wollte dies nicht beurteilen und er entschied sich auch dagegen dies zu tun. Tinwe und er würde gleich eh aufbrechen und er freute sich, dass sie mitkam, da würde er jetzt keinen Streit mit ihrem komischen Bruder anfangen. Der wie er fand, eh am wenigsten hier solche Worte auszusprechen hatte, nachdem er sie so behandelt hatte, aber es war ihre Sache, er würde sich da nicht einmischen. Schließlich war Corvin zurückgetreten, Krâwa hatte auch ihm zugenickt, nicht weil er ihm zustimmte, sondern weil er eh auf sie aufpassen würde.

Tinwe schmiegte sich an Lilith und meinte aufmunternd zu ihrer größeren Schwester, weil es sie schon unglücklich machte, sie so traurig zu sehen:

„Keine Sorge, wir werden dort sein.“

Als schließlich Corvin zu ihr kam, war sie froh, dass er sie auch herzlich verabschiedete, es stimmte, sie hätte ihn auch gerne näher kennengelernt, aber sie wollte auch Krâwa nicht alleine ziehen lassen und sie hatte großes Heimweh. Sie schmiegte sich auch an ihn und meinte mit einem Blick zu Krâwa:

„Ich freue mich schon, wenn ihr uns besuchen kommt und keine Sorge, wir werden auf uns aufpassen…Pass du mir aber auch auf Lilith und Ciel auf…“

Tinwe wurde nun das Herz schwer als sie sich von ihrem Wurfbruder verabschieden musste. Ihren kleinen Bruder, welcher gar nicht kleiner war als sie. Sie sah ihn aber immer so. Er war ihr besonders wichtig und sie fand es sehr traurig, dass er blieb, dies hatte sie aber schon geahnt, als sie ihm einen Blick zugeworfen hatte. Sie spürte auch bei sich die Tränen und nickte erstmal nur, ja es stimmt, sie hatte sich wirklich einen schlechten Zeitpunkt ausgesucht, wobei eher Krâwa diesen gewählt hatte und nicht sie selbst. Aber sie wollte ihn wirklich nicht alleine gehen lassen und Ciel war hier nicht alleine und er hatte sein Ziel erreicht, also konnte sie ihn guten Gewissens hier lassen. Sie lächelte leicht und schmiegte sich zum Abschied an ihn und sie musste sich zwingen ihre Stimme ruhig zu halten, als sie leise sagte:

„Es freut mich sehr, dass du dein Ziel erreicht hast…“

Schließlich wurden ihre Worte so leise, dass nur Ciel sie hören konnte, sie flüsterte fast in sein Ohr:

„Sorg dafür, dass ihr uns bald besuchen kommt…Passt auf euch auf…“

Krâwa nickte Ciel zu und lächelte ihm zu, wie als ob er und Ciel auch Blutsverwand wären, er hatte gerne auf ihn Auge gehabt, schließlich wusste er, wie sehr er Tinwe am Herzen lag, aber auch er mochte sie Ciel und meinte dann als sie seiner Ansicht nach, sich von allen verabschiedet hatten:
„Keine Sorge, ich passe auf sie auf und wir werden dich auch vermissen…“

Ein wenig hatte er gehofft Ciel mitnehmen zu können, um für Tinwe zu garantieren, dass er gut zu Hause ankam. Aber da er die Beiden nicht begleiten wollte, würde daraus wohl nichts werden. Sein Blick glitt noch einmal über alle Wölfe und dann drehte er sich zum Gehen um und meinte als er kurz zu Tinwe zurücksah: „

„Kommst du… Ich wollte noch ein wenig Weg hinter uns bringen…Schließlich haben wir ein gutes Stück vor uns…“

Er entfernte sich ein paar Schritte, auch Tinwe sah noch einmal zu allen, wie als ob sie sich ihre Gesichter und ihr Aussehen genau einprägen wollte und dann meinte sie:

„Ich komme ja schon und bis bald… Passt auf euch auf!“

Sie schloss zu Krâwa auf und war bereit. Der Rüde schaute noch einmal zu Chesmol, er suchte dessen Blick und als er ihn hatte nickte er ihm noch einmal zu. Einfach nochmal verabschieden, dachte Krâwa, er war unsicher, wann er den Braunen das nächste Mal wiedersehen würde.



Corvins Blick lag kurz auf Lilith, als sie sich ein seine Wange schmiegte und er stupste sie kurz an, aufmunternd, liebevoll. Er wollte es schaffen, so sehr, dass er schlieĂźlich meinte:

„Wir werden das schon schaffen… Wir haben schon so viele Hürden gemeistert… Also schaffen wir das auch noch…“

Und die Sterne standen vielleicht wirklich noch nie so gut für eine friedliche Koexistenz, wenn Corvin es sich noch einmal durch den Kopf gehen ließ. Mit den Waldläufern würden die übrig geblieben Sweet Nightmares auskommen und selbst wenn Nodin und Isak zurückkamen, was Corvin hoffte, waren von den Verruchten nur noch vier Wölfe übrig und Velya war eher friedlich gestimmt, also waren es nur noch drei und vielleicht konnten sie wirklich lernen miteinander zu leben. Corvin hoffte dies, vermutlich war der Zwang zur Zusammenarbeit, das Einzig Gute an dem Feuer. Sein Blick folgte Tinwe und Krâwa bis die beiden verschwunden und nicht mehr sichtbar waren, wie als ob er sich sicher sein wollte, dass sie auch wirklich gehen würden, dann wandte er sich ruhig an seine beiden Geschwister:

„Ich wollte mir kurz etwas von der Beute holen und dann Ahillea meine Geschichte weitererzählen. Wollt ihr mich begleiten?“

Der Abschied lag schwer auf ihren Schultern, dass spürte Corvin und er war würde ihnen beiden eine Stütze sein. Sein Blick glitt zu Manitu und Ahillea und dann wieder zu seinen Geschwistern, er würde ihnen ein wenig Bedenkzeit lassen. Aus diesem Grund ging er zu der Beute und schnappte sich ein Stück von dem verbrannten Fleisch, allmählich hatte auch er Hunger. Als er zu seinen beiden Geschwistern zurückgekehrt war, begann er dort langsam zu fressen und wartete geduldig auf die Anworten.

[verabschieden sich | Corvin muntert Lilith auf | schmiegt sich an sie | fragt Ciel und Lilith etwas | holt sich etwas von der Beute | wartet auf die Antworten]


Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Corvin am 06.01.2022 17:52.

06.01.2022 17:51

Numa

Schönheit des Morasts

Zugehörigkeit
Sweet Nightmare

Alter
5 Jahre

Größe
75 cm

Weitere
Ciel

Spieler
Morti



  zitieren •• ändern •• melden •• IP ansehen •• UP

im Moor | bei Azyra



Numa wartete geduldig auf einen Hinweis darauf, dass die Fähe verstanden hatte was er ihr mitteilte. Eine Antwort wäre noch besser gewesen, aber er würde sich auch mit weniger zufrieden geben. Während die Braune etwas verloren ins Moor hinaus starrte und sich seine Worte, zugegeben etwas lang, durch den Kopf gehen ließ, verlagerte Numa sein Körpergewicht um zu prüfen wie es seiner Schulter ging. Sein kühlendes Bad war etwas eher unterbrochen worden als er es geplant hatte. Und er freute sich nicht darauf die Zähne zusammen zu beißen und auf allen vier Läufen zu gehen, aber das war numal was ihm bevorstand.
Er würde sich nicht die Blöße geben das Ausmaß seiner Wunde offen zu zeigen solange er imstande war es zu verbergen. Und so wie er die Fremde einschätzte habdhabte sie das ohnehin ebenso. Was das betraf saßen sie im selben Boot.

Da, eine Antwort! Er konnte die Grübeleien beiseite legen und sich auf den nicht ganz ungefährlichen Weg konzentrieren. Los geht's... Moment.
Bitte was? F R O S C H - Rudel?
Numa verzog einen Augenblick die Miene als hätte man ihm unerwarteter Weise Wasser ins Gesicht gespuckt. Schon konnte er sich das Grinsen nicht mehr verkneifen weshalb er sich zügig zum Gehen wand, unbemerkt blieb seine Reaktion deshalb zwar auch nicht, aber ihm war es fern sie zu beleidigen. Da hatte sie offenbar etwas ziemlich falsch verstanden. Doch mehr über die Rudel wollte Numa nicht preisgeben, sollte sie sich ruhig noch etwas länger in Gedanken über ein Froschrudel vertiefen, auch wenn er ihr nur hatte die Angst nehmen wollen unabsichtlich in ein Revier eingedrungen zu sein.
Ihre zögerliche Frage ließ Numa dann noch einmal innehalten und sie anblicken.

"Zu allen", antwortete er geradeaus. "Sie teilen sich zurzeit Lagerplatz und Beute."
Der Moorwolf hatte längst für sich entschieden, dass der Zwist zwischen seinem Rudel und den Verruchten kein Thema war, dass er mal eben einer Fremden auf die Nase band. Und zudem fand er es besser wenn sie sich selbst ein Bild von den Wölfen machte und dann entschied ob und welchem Rudel sie sich anschließen wollte.

"Gut folge mir, es ist nicht allzu weit. Ich geb dir Bescheid an welcher Stelle es ratsam ist in meine Pfotenstapfen zu steigen. Die sicheren Pfade sind zum Teil sehr schmal."

Numa setzte sich ohne zu Zögern, sicheren Schrittes in Bewegung. Den Blick mehr zu Boden als geradeaus gerichtet. Das Moor war für ihn ein offenes Buch, dass er ohne Probleme zu lesen vermochte und wirkte er doch einen Moment weniger souverän, so lag es an dem unangenehmen Ziehen in seiner offenen Schulterwunde.


[ weiĂźt Azyra den Weg zum gemeinsamen Lagerplatz ]


13.01.2022 22:51

Manitu

Wesen der Ruhe

Zugehörigkeit
Waldläufer

Alter
6 Jahre

Größe
72 cm

Weitere
Chesmol, Midnight, Aelrun

Spieler
Midi



  zitieren •• ändern •• melden •• IP ansehen •• UP

Ahillea



Ahillea reagierte prompt auf seinen Ruf. Nichts anderes kannte man von der kleinen Fähe. Sie schien immer darauf bedacht zu tun, was man ihr sagte und keines falls zu widersprechen, maximal nach dem Grund zu fragen. Doch jetzt fragte sie nicht nach dem Grund, weshalb er sie von Corvin wegrief, sondern eine viel schwerwiegendere Frage. Manitu benötigte einen Moment, ehe er die Worte sortiert hatte, um es dem Welpen zu seinen Füßen möglichst leicht zu erklären.
Wir Erwachsenen mögen viel wissen, aber bei weitem können wir nicht alle Fragen beantworten. Ich weiß nicht, ob dein Vater und deine älteren Brüder bald wiederkommen. Vielleicht.
Diese Worte auszusprechen, fiel ihm noch einigermaĂźen leicht. Weder vermittelten sie groĂźe Hoffnung, noch zeugten sie von Aussichtslosigkeit. Obwohl er selbst mittlerweile davon Abstand nahm, die RĂĽckkehr von Skyrim und den anderen ĂĽberhaupt zu erwarten. Viel schwerer wogen die weiteren Worte, die eine traurige EndgĂĽltigkeit besaĂźen.
Lea, nicht immer nehmen Geschichten einen Verlauf, wie wir ihn uns wĂĽnschen. Es wird nicht mehr wie frĂĽher, aber wir machen das Beste daraus und sehen mit Mut in die Zukunft.
Schon früh begann sie, ihn Onkel zu nennen. Daran gewöhnte er sich schnell. Doch dass sie ihn Onkelpapa und somit Papa nannte, irritierte ihn. Es lag weniger an seiner Erinnerung an Rulivia, die er aufnahm und die er dank der Menschen wieder verlor. Für immer. Aber wäre er bereit, den Platz von Skyrim einzunehmen und als Vater von Ahillea und Asarim zu fungieren? Wollte er das? Im Moment nahm er es hin, ohne darauf zu reagieren.
Stattdessen antwortet er: Ich habe dich auch lieb, Ahillea, und werde für dich, deine Schwester und Silthrím dasein. Manitu ließ die kleine Fähe gewähren, wie sie sich unter ihn mogelte und an ihn schmiegte. Wachsam wanderte sein Blick über das Moor.


15.01.2022 19:45
Seiten (11): « erste ... « vorherige 10 [11]  
Neues Thema erstellen Antwort erstellen


Burning Board Lite 1.0.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH | Design © 2017 by Gabriella | Impressum | Datenschutz